Diese Serien ziehen den UHC in ihren Bann. Auch die Spieler, Trainer und Funktionäre der Hollabrunner Bundesligaherren nutzen de Heimquarantäne zum Serienschauen.

Von Peter Sonnenberg und Teresa Bruckner. Erstellt am 29. April 2020 (02:28)
Symbolbild
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Netflix, Amazon Prime oder das neue Disney plus – Streamingplattformen haben in Zeiten des Coronavirus Hochkonjunktur. So auch beim UHC Hollabrunn, wo sich die Funktionäre und Spieler als Serienfans outen, ohne ihre körperliche Fitness zu vernachlässigen. Wir haben uns umgehört, was besonders gerne und oft geschaut wird:

Der Kapitän

Anze Kljajic, der 29-jährige Spielführer der Hollabrunner, hat laut eigener Aussage „derzeit sehr viel Zeit zum Fernsehen.“ Seine Lieblingsserien sind wie folgt: Erstens die Wikinger-Serie „Vikings“, zweitens der Serienklassiker „Friends“, den Kljajic „schon fünfmal durchgeschaut habe, mindestens (lacht)“, und schließlich „The Last Dance“ – eine amerikanische Sportdoku über die Chicago Bulls mit Superstar Michael Jordan.

Die Torhüter

Was schaut das beste Torhüterduo der Bundesliga? Matthias Meleschnig hat die Anwaltsserie „Suits“ ganz oben auf seiner Liste, dann kommt „Haus des Geldes“, eine spanische Serie, bei der es um einen spektaku lären Banküberfall geht, ehe auch „Vikings“ folgt.

Sein kongenialer Partner Thomas Spörk ist ein großer Fan von „Peaky Blinders“, wo es um Gangster in Großbritannien der 1920er- und 1930er Jahre geht. Dahinter folgen „Vikings“ und „Mad Men“, einer Serie über eine Werbeagentur in New York der 60er-Jahre.

Die Flügel

Für den 24-jährigen linken Flügel Sebastian Burger gibt es nur „Haus des Geldes“. „Sonst gibt es momentan keine andere Serie, sondern stehen einfach nur Gesellschaftsspiele mit der Familie auf dem Programm“, verriet Burger.

Sein Pendant auf der rechten Seite, Youngster Franz-Josef Fidesser, hat ebenfalls „Haus des Geldes“ auf Platz eins, dicht gefolgt von „Prison Break“, einer kniffligen Action-Gefängnis serie, und ebenfalls „Peaky Blinders.

Die Mitte

Recht alleine steht Youngster Andreas Dräger da: Seine Top-drei Liste führt „The Office“ an, eine Büro-Comedyserie, danach folgen „The Last Dance“ und „Rick and Morty“, eine Zeichentrickserie für Erwachsene.

Die Betreuer

Einen Klassiker hat UHC Manager Gerhard Gedinger auf seiner Liste ganz oben: „Game of Thrones“, weil „es mich in seinen Bann gezogen hat“, wie er zugibt. Dann kommt schon „Vikings“ und das US-Drogenkartell-Drama „Narcos.“

Die Frauen

Auch die Bundesligadamen sind begeisterte Serienkonsumentinnen: Vanessa Kraft liebt „Full bzw. Fuller House“, einen Comedyklassiker samt Fortsetzung aus den 1990er-Jahren. Die 22-jährige Rechtsaußenspielerin meint dazu: „Mein All- Time Favorit, einfach die perfekte Länge, weil ich nicht so lange sitzen kann (lacht). Und super einfach zum Abschalten und Lachen.“ Weiters schaut sie gerne die Ärzteserie „Grey‘s Anatomy“ und das Politikdrama „Scandal“.

Für Torfrau Helene Nics steht die Ärzte comedy „Scrubs“ ganz oben auf der Liste, gefolgt von „Game of Thrones“ und „Brooklyn Nine-Nine“, eine US-Sitcom über ein Polizeirevier.

Torjägerin Therese Letz schwärmt von „Critical Role“, eine amerikanische Webserie, „Brooklyn Nine-Nine“ und „Doctor Who“, einen Klassiker für alle Fans von Science-Fiction. Drei Tipps gibt es schließlich noch von Flügel Nicole Geischläger: „Dark“ (Anm.: ein Zeitreisenthriller), „This is us“ (Familiendrama) und „Deutschland“ (Spionageserie).