Retz

Erstellt am 07. November 2018, 02:28

von Peter Sonnenberg

Sophie Grabner tastet sich nach Verletzung wieder heran. Für Sophie Grabner (20) aus Retz ging die Freiluft-Saison im Cross-Country im Dress ihrer McNeese University zu Ende. Nach ihrer langen Verletzungspause ist sie wieder da.

Ein starkes Team. Die Cross-Country-Läufer der McNeese University mitder Retzerin Sophie Grabner (2.v.r.).  |  zVg

Mit einem Highlight ging die Freiluftsaison des Retzer Lauf-Asses Sophie Grabner zu Ende. Sie startete für ihre McNeese University aus Louisiana bei einem der größten Cross-Country-Meetings im südostamerikanischen Raum an der Texas A&M Universität – übrigens eines der renommiertesten US-Colleges in Sachen Sport.

„Das war eine super Er fahrung, da einige national ganz starke Teams am Start waren“, berichtete Grabner. „Wir haben es dort unter die Top-20 in einem riesigen Starterfeld geschafft. Für mich war das eine echt coole Erfahrung, da ich zuvor noch nie bei einem so großen Cross-Country-Rennen gestartet bin.“

Conference Championships nur knapp verpasst

So groß die Freude über diese Leistung war, so groß war dann die Enttäuschung, bei den Conference Championships (Anm.: regionale Wettkämpfe der gesamtamerikanischen NCAA-Meisterschaft) nicht starten zu dürfen – allerdings nur hauchdünn. Es gibt nämlich für alle Teams Startbegrenzungen und „ich hab’ es um einen Platz nicht in unsere Mannschaft geschafft“, so eine seufzende Grabner. „Allerdings war ich dann als Ersatzläuferin an wesend und hab’ unsere Leute unterstützt.“

Für die Retzerin ist die Cross-Country-Saison jetzt schon vorbei. Sie zog nach ihrem langen Ausfall im letzten Jahr und der relativ kurzen Zeit, die sie seither konstant trainieren konnte, folgende Bilanz: „Ich bin zufrieden mit meinen Fortschritten und vor allem darüber, dass ich die gesamte Cross-Country-Saison hindurch immer gut in unserem Team dabei war.“

Die Weinviertlerin wird jetzt neben dem Studium, wo sie Top-Noten erbringt, Vollgas trainieren, damit sie sich weiter verbessern kann. „Denn ich bin nach meiner Verletzungspause noch immer nicht bei 100 Prozent.“ Wettkampf technisch geht es erst im Jänner weiter, wenn die Indoor-Saison in den US-Colleges startet.