Neue Zeiten bei Blau-Weiß

Erstellt am 01. Februar 2011 | 08:44
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GEORG ECKER über die neue Personalpolitik beim FK Hollabrunn.

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GEORG ECKER über den Trainerwechsel beim UHC Hollabrunn.
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Möglichst keine Veränderungen in der Mannschaft zu machen - das war noch letzten Sommer die Direktive beim FK Hollabrunn. Jetzt sieht das ganz anders aus. Beide Legionäre mussten gehen. Mit Gündüz, Cigoja und Höld wurden drei Kicker verliehen. Als Ersatz für die Tschechen stößt Petr Valentini zum Verein, mit ihm zwei Überraschungen: Volkan Bastürk und Jung-Talent Thomas Chmelar.

Die Legionäre waren wohl zu schwach, vor allem im Vergleich mit den starken und billigen SPI-Spielern. Die drei Verliehenen, an sich Ersatzspieler, auf die man sich im Ernstfall verlassen konnte, gingen wohl, weil sie nur selten in der Kampfmannschaft zum Einsatz kamen.

Auf der Aktiv-Seite: Volkan Bastürk, der mangels Einsätzen bei Leitzersdorf wechselte. Auch in Hollabrunn wird er sich nur schwer durchsetzen können. Und Petr Valentini, die große Unbekannte. Einerseits überraschte er Gerhard Köck beim ersten Testspiel positiv. Andererseits hört man auch Zweifel. Der Slowake spielt erstmals in Österreich und spricht kaum Deutsch oder Englisch, die Kommunikation innerhalb des Teams fällt somit schwer. Das kann in dem guten Mannschaftsklima zu Problemen führen. Wenn Valentini aber sportlich das hält, was er verspricht und sich in das Team integrieren kann, wird das bald keine Rolle mehr spielen. Und die neue Personalpolitik kann als positiv verkauft werden …

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