13-Jähriger ärgerte die Reitsport-Elite. Noah Domaingo und „Well Done 3“ vom Reitsportverein Pegasus-Aspersdorf aus Hollabrunn legten beim Murtaler Championat im Kreis von Erwachsenen eine Talentprobe ab.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 25. Juli 2018 (02:46)
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Ein tolles Team. Noah Domaingo mit seinem 20-jährigen Trakehnerwallach „Well Done 3“.

An den vergangenen Wochenenden veranstaltete der RC Kaltenegger Zeltweg-Farrach zwei Springturniere (Anm.: CSN-A* und CSN-B), bei denen die Springreiter des RV Pegasus-Aspersdorf insgesamt zehn Platzierungen erreiten konnten.

„Ein Zittern bis zum Ende“

Dabei war Noah Domaingo mit seinem 20-jährigen Trakehnerwallach „Well Done 3“ das Überraschungshighlight: Nach drei erfolgreichen Platzierungen in Standardprüfungen über 115 cm, starteten sie im Murtaler Springchampionat-Derby – ein Zeitspringen über 125 cm (Anm.: Springfehler = addierte Zeitfehler), das sich über einen Grundparcours, eine Geländestrecke und einen finalen Parcours erstreckte. Domaingo und sein Pferd gingen als drittes Paar an den Start und ritten mit einem Fehler Bestzeit.

Erfahrene Reiter konnten die von ihnen vorgegebene Zeit nicht einholen und so zitterte das ganze Publikum bis zum Schlusspaar. Markus Saurugg (Steiermark) und „Zita 94“, ein österreichisches Top-Duo, hielten die Bestzeit bis zum letzten Sprung – ehe die Stange fiel und Domaingo mit „Well Done 3“ unter tosendem Applaus zum Sieger des Murtaler Springchampionat-Derbys gekürt wurde.

„Es war einfach unglaublich! Als dritter Starter musste ich gleich zu Beginn alles riskieren. Dann war es ein Zittern bis zum Ende. Ich fasse es noch immer nicht!“, strahlt der junge Reiter. Das Talent kommt allerdings nicht von ungefähr.

Auch Noahs Vater und Trainer, Wolfgang Domaingo, konnte sich an den vergangenen Wochenenden in Bewerben über 140 cm drei Mal erfolgreich platzieren. Sein älterer Bruder, Moritz Domaingo, zeigte unter anderem beim Casino Grand Prix-Finale über 150 cm auf.