Göllersdorfer Golf-Ass Emma Spitz traf Justin Bieber. Die Göllersdorferin Emma Spitz (19) überzeugte zum Jahresabschluss mit ihrem Team der University of California und lief danach einem der größten Popstars der Welt über den Weg.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 24. Dezember 2019 (02:44)
Ein Bild für die Ewigkeit. Emma Spitz (re.) mit zwei Teamkameradinnen und US-Popstar Justin Bieber.
privat

Für die Göllersdorfer Golferin Emma Spitz, die ja seit September an der University of California in Los Angeles studiert, um sich ihren Traum vom Profigolf verwirklichen zu können, stand im November das letzte Turnier der Saison auf Hawaii mit ihrem Collegeteam am Programm.

Dabei wurde sie im Einzel – nach einem starken zweiten Platz nach den ersten zwei Tagen – Siebte, im Team eroberte sie sogar den zweiten Platz. Zum leichten Rückfall im Einzel meinte die 19-Jährige: „Am dritten Tag habe ich leider nicht ganz so toll gespielt, aber es war insgesamt eigentlich schon ganz gut.“ Auch über die hervorragende Platzierung in der Mannschaft freute sie sich: „Das war eigentlich eh richtig gut, vor allem, weil wir uns am Anfang der Saison als Team ein bisschen schwergetan haben.“ Danach standen für Spitz hauptsächlich Fitness training und Schule auf dem Programm. Beim Training auf einem Mehrzweckfeld der Universität ereignete sich aber etwas Ungewöhnliches.

So schlugen die Golferinnen am Ende des Feldes Bälle, während daneben Fußball gespielt wurde. „Dann sind Bauarbeiter zu uns gekommen und haben gemeint, dass Justin Bieber dort drüben Fußball spielt.“ Sie glaubten aber nicht ganz an die Anwesenheit des US-Popstars: „Wir haben gedacht, sie machen einen Scherz und möchten schauen, wie wir reagieren“, schilderte sie. Trotz der anfänglichen Zweifel ließen sich die Weinviertlerin und ihre Trainingskolleginnen aber überzeugen: „Dann sind wir hingegangen und er war es tatsächlich. Wir haben ein bisschen geredet und ein Foto machen können. Das Ganze war irgendwie surreal (lacht).“

Weihnachten verbringt das Mitglied des GC Schloss Schönborn nun zu Hause, bevor bereits Anfang Jänner der Rückflug in die USA geplant ist. Nach einer weiteren Trainingsphase beginnt dort Ende Jänner schließlich auch schon wieder die Turniersaison, die bis Mai dauert.