UNION volleys Bisamberg/Hollabrunn: Die Neuen im Check. Mit dem Fernsehspiel gegen Klagenfurt beginnt das Jahr 2021 in der VWL für die SG UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn. Grund genug, die Sommer-Neuzugänge zu bewerten.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 20. Januar 2021 (00:04)

Für die Damen der UNION volleys Bisamberg/Hollabrunn – aktuell Tabellenletzter in Österreichs oberster Spielklasse VWL – steht am Donnerstag nach der Weihnachtspause gleich ein besonderes Highlight am Programm. Ihr Spiel gegen Klagenfurt wird live auf ORF Sport+ übertragen. Davor nahm sich Trainer Zoran Nikolic aber noch Zeit, um eine Analyse der Neuzugänge in seiner Mannschaft vorzunehmen. Wer überzeugte seit dem Sommer, wer nicht? Wir haben den Überblick:

Anja Adamovic

Obwohl die schon ein wenig routinierte Diagonalspieler in zu Beginn große Defizite hatte, entwickelte sie sich im Laufe der Saison zu einer absoluten Stütze der Mannschaft. Die 27-Jährige erzielt in beinahe jedem Spiel die meisten Punkte und stach im November gegen Trofaiach/Eisenerz sogar mit dem Höchstwert von 35 Punkten hervor. „Ich bin sehr zufrieden mit ihr“, meint Nikolic.

Laura Poschenreithner

Für die 21-jährige Diagonalspielerin gestaltet sich die Situation hingegen anders. Da sie in ihrem Studium sehr gefordert ist, ist ihre Trainingsbeteiligung momentan nicht hoch. Somit bekommt sie aufgrund der Konkurrenz auf ihrer Position auch nicht viel Einsatzzeit. „Ich sehe Fortschritte, aber es sind leider nur sehr kleine“, hofft Nikolic auf Steigerung im neuen Jahr.

Lena Magyar

Auch die 22-jährige Außen angreiferin bekam im Laufe der Saison erst wenige Ein sätze. Aufgrund ihrer Defizite im tech nischen und taktischen Bereich muss sie noch viel lernen, was auch der Grund für ihren Wechsel zu den UNIONvolleys war.

Sie hat aber laut Nikolic die richtige Einstellung: „Lena ist sehr brav, trainiert viel und möchte immer mehr machen, als ich fordere.“

Anett Hollas

Die 25-jährige Estin ist für Nikolic eine „große Ent täuschung“. Die Außenangreiferin ist zwar technisch gut ausgebildet, hat aber taktisch und spielerisch große Defizite. Da auch ihre Trainingsbeteiligung gering ist, ist die Möglichkeit zur Verbesserung derzeit nicht wirklich ge geben.

Anastasija Simic

Die Außenangreiferin ist mit 16 Jahren die jüngste Spielerin im Kader der UNIONvolleys. Sie zeichnet sich durch ihren Anspruch, immer noch besser werden zu wollen, aus. „Sie hat sich sehr gut eingefügt und große Fortschritte gemacht“, ist Nikolic zufrieden.

Verena Prosenik

Die Mittel blockerin ist eine sprungkräftige und explosive Spielerin, wird aber durch gesundheitliche Probleme gebremst. Nach einer Schulter-Operation hat die 23-Jährige ihre volle Leistungsfähigkeit noch nicht erreicht. „Das ist schade“, meint Nikolic.

Alexandra Pany

Die 26-Jährige zeichnet sich durch ihren Ehrgeiz aus und möchte sich immer weiter verbessern. Das schaffte die Mittelblockerin vor allem in den letzten Spielen immer besser. „Alexandra hat bis jetzt sehr deutliche Fortschritte gemacht, und da ist noch mehr möglich“, lobt Nikolic. s: zVg