NÖN-Sportlerwahl: Sieg ging an Volleyballer. Die Zwettlerin Andrea Zechner und Nordmann Michał Peciakowski hatten im Bezirk Zwettl klar die Nase vorne und sind nun „NÖN Sportler des Jahres“.

Von Wolfgang Wallner und Mathias Schuster. Erstellt am 08. Mai 2019 (01:12)
Erich Marschik
Andrea Zechner und Michał Peciakowski machten das Rennen bei der NÖN-Sportlerwahl im Bezirk Zwettl. Dazugratulierten NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger, NV-Regionaldirektor Martin Gabler, Sport-Landesrätin Petra Bohuslav und NÖN Waldviertel-Sportredaktionsleiter Bernd Dangl.

Fast zwei Millionen Stimmen trudelten niederösterreichweit bei der heurigen Auflage der NÖN-Sportlerwahl ein. Auch im Bezirk Zwettl wurde fleißig abgestimmt – ob via Internet oder auch ganz „klassisch“ per Stimmzettel. Bei den Frauen setzte sich die Zwettlerin Andrea Zechner vom SPU Volleyballteam (35.889 Stimmen) durch, bei den Männern sicherte sich der Arbesbacher Michał Peciakowski mit 46.924 Stimmen die begehrte Trophäe.

„Dass Mitch und ich beide als Volleyballer die Sieger waren, war sehr cool“, zeigte sich Zechner, deren Vater als Mitglied des SC Zwickl Zwettl anwesend war, begeistert. „Das war sehr nett, dass sie dabei waren. Sie haben sich sehr mitgefreut mit uns.“

Zwei von drei „guten Seelen“ aus dem Bezirk

Die Zwickler durften sich außerdem mit Werner Bittermann über die Ehrung zur „guten Seele des Sports“ freuen. Bittermann gilt durch seinen Einsatz als Kassier (seit zehn Jahren) als eine der wichtigsten Säule im Verein. Eine weitere „gute Seele“ ging an Anni und Alois Hiemetzberger aus Harruck. Nicht nur, dass das Haus Hiemetzberger schon oft als Quartier für den einen oder anderen Spieler der Waldviertler Volleyballer herhielt, Anni begeistert darüber hinaus mit ihren Kochkünsten bei Vorstandssitzungen und dem Sportlerfest, Alois steht als Chauffeur auf Europacup-Reisen und Helfer im Verein stets parat. Für die Volleyballer also ein Sieg auf ganzer Linie und „ein perfekter Abschluss. Es hat echt Spaß gemacht und es war mir eine große Ehre“, strahlt Peciakowski.

Die Sieger wurden im Rahmen eines stimmungsvollen, von Andy Marek gewohnt launig moderierten Gala-Abends im Landtagssitzungssaal des NÖ Landhauses in St. Pölten ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Gala von Dieter Kolbeck. Außerdem sorgte das Duo Aquarius bei den geladenen Gästen für Stimmung.

Niederösterreichs Sportler haben im vergangenen Jahr alles gegeben, viel Trainingsschweiß investiert, gekämpft, gelitten, gesiegt – und letztlich beachtliche Erfolge gefeiert. Bei dieser Wahl entscheiden nicht die Kampfrichter oder die Uhr, sondern die Fans und sportbegeisterten Leser der NÖN.

„Ich bin begeistert von allen Leistungen – die Vielfalt der NÖN spiegelt sich auch in der Vielfalt des Sports wider. Nicht nur die Spitzensportarten, auch die Randsportarten haben es verdient im Rampenlicht zu stehen.“ freute sich Sportlandesrätin Petra Bohuslav. „Diese Veranstaltung zeigt einmal mehr, wie breit Niederösterreich als Sportland aufgestellt ist“, stimmt auch NÖN-Geschäftsführer Friedrich Dungl zu. „Bei der NÖN sind wir sehr breit aufgestellt und können sowohl Online als auch in Print viele verschiedene Themenbereiche abdecken. Davon profitiert gerade der Sport, denn nicht nur die Spitzensportarten, sondern auch Randsportarten können redaktionell abgedeckt werden.“

Landesweit schoss die Region Melk den Vogel ab. Sportschützin Angela Fahrafellner (SPS Mank/Texingtal) mit 160.474 Stimmen und die beiden jungen Kanuten Simon und Timon Kretzl (NKC Ybbs, 163.959 Stimmen) schnappten sich den Riesenpokal für den NÖ-Sieg.