Handball: Ein Derby im Cup-Finale

Horn setzte sich in Perchtoldsdorf durch, Eggenburg gegen Waidhofen. Am Samstag kommt‘s zum Finale.

Philipp Schneider Erstellt am 22. September 2021 | 02:01
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Im Griff hatten die Eggenburger rund um Felix Lintner (M.) Waidhofen (rechts: Wolfgang Käfer). Der klare Endstand: 33:18.
Foto: Stöger

Aufstieg Horn

Die zweite Runde war quasi schon das Halbfinale des heurigen NÖ Cups. Für die Union Horn, die im Viertelfinale ein „Freilos“ hatte, war‘s überhaupt erst das erste Antreten. Und das gelang mit einem 39:32-Erfolg in Perchtoldsdorf. „Wir haben im Angriff sehr gut gespielt, in der Defensive war das nach dem Abgang von David Capek noch ausbaufähig. Aber wir sind sehr froh, dass das nach der langen Pause so gut gelaufen ist und dass wir scheinbar schon gut in Schwung sind. In Perchtoldsdorf 39 Tore zu schießen, ist eine sehr gute Leistung“, sagte Betreuer Herbert Steinhauser nach dem Auswärtserfolg. Die Horner zogen vor allem in den zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit davon. Beste Werfer waren Moritz Steinhauser (10) und Radoslav Demovic (9). Im Finale treffen die Horner am Samstag um 18 Uhr in der Horner Sporthalle auf Eggenburg. „Das wird die erste große Standort-Bestimmung nach der langen Corona-Pause auf Bezirks-Ebene“, freut sich Steinhauser. „Wir sind seit Ende Juli wieder im Training. Es läuft bislang sehr gut. Wir hoffen, dass nach dem Cup auch die Meisterschaft ohne Probleme durchgezogen werden kann.“

Aufstieg Eggenburg

Für Eggenburg war‘s nach dem Erfolg über Gänserndorf der zweite Auftritt im Cup. Gegen Waidhofen aus der 2. Landesliga wurde die Favoritenrolle klar bestätigt. Nach einer kurzen Aufwärmphase von beiden Seiten, setzte sich Eggenburg rasch mit einem sieben Tore-Vorsprung ab. Waidhofen kam im ersten Abschnitt wieder auf – auch, weil es Eggenburg scheinbar zu leichtfertig anging. Daher war mit dem Pausenstand von 14:9 noch keine Entscheidung gefallen. Erst als Waidhofen im zweiten Abschnitt noch etwas näher akm, „erwachten“ die Eggenburger wieder und zogen davon. Am Ende war‘s ein klarer 33:18-Sieg. „Die Abwehr zeigte sich in bestimmten Spielsituationen gegenüber dem Viertelfinale anfälliger, aber dafür war die offensive Abwehr der Garant für viele schnelle Gegenstöße“, resümierte Eggenburgs Pressesprecher Hans Siedler.