Der Stausee Ottenstein ist bereit für den Backwaterman. Am ersten Juli-Wochenende startet der 16. Backwaterman am Stausee Ottenstein. Organisator Andreas Sachs erwartet einen Star-Auflauf und Teilnehmerrekord.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 23. Juni 2021 (00:15)
Andreas Sachs, Organisator des Backewaterman.
Dangl

Während waldviertelweit Ausrichter der Ausdauersport-Bewerbe bereits frühzeitig die Segel strichen, ihre Bewerbe entweder in den Herbst verlegten, oder ganz absagten, trotzt der „Backwaterman“ am Ottensteiner Stausee der Corona-Pandemie.

Schon im vorigen Sommer nutzte Veranstalter Andreas Sachs den Rückwind des Sommers – auch heuer soll die 16. Auflage des „Special One“, wie sich das Event am fjordähnlichen Stausee nennt, quasi der Premieren-Bewerb im Waldviertel werden. „Wir sind bereit“, sagt Sachs. Zwar musste auch er vom ursprünglichen Programm abrücken und transferierte die „SwimRun-Bewerbe“ bereits im Frühjahr vom ersten Juli-Wochenende in den September (18./19.9.), die traditionellen Open Water-Schwimmbewerbe finden aber vom 2. bis 4. Juli statt.

Neu ist ein Charity-Bewerb am Freitag, dessen gesamte Einnahmen nicht nur gespendete werden, sondern der auch die breite Masse ansprechen soll. „Wir wollen auch die lokale Bevölkerung dazu bringen, dass sie teilnimmt“, sagt Sachs. Dieser „SwimRun Charity Opener“ über 7km wird zugunsten der Österreichischen Muskelforschung ausgetragen.

Die Streckenführung wird rund um die Arena der Burg Lichtenfels führen. Erstmalig geht es über die 60m hohe Staumauer und entlang der Panoramawege. Vier Laufteile und vier Schwimmteile machen die Strecke zusätzlich abwechslungsreich. Alternativ gibt es eine Strecke mit 1,7km Lufen und 600m Schwimmen, die auch als Staffel bewältigt werden kann.

Bei den klassischen Bewerben über 7 und 14km stehen Teile der Weltelite aus der Open Water-Szene am Start. „Wir haben Weltmeister, Weltrekordler, Ärmelkanal-Durchquerer“, freut sich Sachs. Er rechnet mit einem neuen Teilnehmerrekord. „Wir hoffen auf 250 Starter“. Viele Sportler würden sich kurzfristig entscheiden, einige wie beispielsweise aus England mussten aufgrund von Reise-Restriktionen absagen.

Neu im Programm ist eine 3km-Strecke, die nicht als Schleife, sondern als Gesamtes geschwommen wird. Volksdistanzen (750m/1500m) sowie Nachwuchsbewerbe runden das Programm ab. Am Sonntag wird noch die „New Challenge“ mit der 6,5km langen „Dobra-Schleife“ absolviert.