Backwaterman: Action am Ottensteiner Stausee. Am Wochenende findet das erste Ausdauer-Event seit der Coronakrise statt: Die 15. Auflage des „Backwaterman“.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 01. Juli 2020 (02:08)
Symbolbild
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Lange Zeit hing die Durchführung der 15. Auflage des „Backwaterman“ am Ottensteiner Stausee aufgrund der Cornonakrise am seidenen Faden. Nach den Lockerungen und dem damit verbundenen „Go“ werden die Ausdauer-Bewerbe nun in veränderter Form über die Bühne gehen. Zu einem „Ende gut, Alles gut“, möchte sich Organisator Andreas Sachs noch nicht hinreißen lassen. „Erst, wenn der letzte Athlet aus dem Wasser klettert …“

Der planungstechnische Aufwand in den vergangenen Monaten sei enorm gewesen, wie Sachs erzählt. „Wir konnten nicht zuwarten, mussten, obwohl wir nicht wussten, ob wir das überhaupt durchziehen können, die Planungen vorantreiben.“ Belohnt wurde Sachs, der 2018 den „Backwaterman“ zum ersten Mal organisierte, mit einem neuen Teilnehmerrekord: 350 Sportler sind angemeldet. „Und dabei fehlen noch Starter aus Schweden, oder anderen Staaten, die Reise-Beschränkungen haben.“

Mit am Start sind wieder WM-Medaillengewinner genauso wie Weltcup-Sieger aus dem „Open Water Bereich“ bzw. aus dem „SwimRun“-Metier.

Am Samstagfrüh geht‘s um 8 Uhr mit der ausverkauften 14km-Distanz los. Sachs legte bei der Planung viel Wert darauf, dass zum einen in Intervallen und nicht in Massen gestartet wird, und dass jeder Bewerb einzeln für sich allein – also keine gemeinsamen Starts gemischter Distanzen – steigt. Die 7km (10 Uhr) sowie die Kurzdistanzen am Nachmittag runden den ersten Tag ab.

Am Sonntag steigen die „SwimRun“-Bewerbe: der Marathon um 9 Uhr, der Halbmarathon um 10 Uhr sowie zum Abschluss der Sprint (11 Uhr).

Auch sonst, soll die Veranstaltung möglichst kontaktlos ablaufen. Gebrieft werden die Athleten via Facebook-Stream, Galadinner gibt‘s keines, die Siegerehrung verläuft abgespeckt. Dafür erhält jeder Sportler gleich beim Ausstieg ins Ziel sein gefülltes Finisher-Sackerl.