Waldviertler Crosslaufserie: Apfelthaler machte das Triple perfekt

Erstellt am 23. November 2022 | 02:59
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Rechtzeitig zum Start der Crosslauf-Serie schaute der Winter im Waldviertel vorbei. Der Schnee verschärfte die Bedingungen für die Läufer zusätzlich.
Foto: privat
Dritter Crosslauf in Geras, dritter Sieg für Stefan Apfelthaler. Der Heidenreichsteiner gewann den Auftakt zur neuen Serie.

Die Waldviertler Crosslaufserie 2022/23 ist eröffnet. Rechtzeitig vorm Startschuss im Geraser Naturpark gab der Winter ein erstes Lebenszeichen von sich. Schnee säumte den Wald sowie die Wege, auf denen gelaufen werden musste. Eine zusätzliche Herausforderung zur ohnehin schon crossigen Angelegenheit. „Die Trails hier gelten ja schon im trockenen Zustand nicht als die leichtesten“, weiß Organisator Michael Schiffer. Am besten kam mit den widrigen Bedingungen Stefan Apfelthaler zurecht. Der Heidenreichsteiner, der bisher schon die ersten beiden Geraser Crossläufe (2019, 2021) gewonnen hatte, machte diesmal das Triple perfekt. Er absolvierte die 5,6km lange Strecke in 22:16 Minuten als Schnellster und verwies Youngster Felix Tiller und Crosscup-Titelverteidiger Daniel Hable klar auf die Plätze. Die beiden kamen mit 41 Sekunden Rückstand ins Ziel, wobei Tiller die Nasenspitze leicht vorne hatte.

Apfelthaler gab sich natürlich zufrieden: „Ich konnte mich nach zirka einem Kilometer von Felix absetzen, sodass ich mit einem kleinen Vorsprung in die zweite Runde ging.“ Mit den Bedingungen und dem Schnee-Untergrund im Wald hatte der Sieger „überhaupt keine Probleme“. „Es war alles top. Ich hatte Spikes drauf, daher rutschte ich auch nicht bei diesen Verhältnissen.“

Zufrieden durfte auch die Buchbergerin Ruth Doppler sein. Die Frauen-Gesamtsiegerin des diesjährigen Waldviertler Laufcups konservierte ihre Form und holte sich in einer Zeit von 23:51 Minuten als insgesamt Sechstschnellste des gesamten Feldes den Sieg bei den Frauen. Die zweitplatzierte Denise Mürwald (LT Gmünd) hatte schon 4:08 Minuten Rückstand auf Doppler.

Auch Veranstalter Michael Schiffer konnte am Ende lachen: „Dank viel Engagement im Vorfeld (Anm.: die Strecke wurde von Laub befreit und am Renntag auch vom Schnee) und etwas Wetterglück im Wetterunglück gab’s dann doch eine Strecke, die sich als nicht viel langsamer erwies als im Vorjahr. Immerhin 69 StarterInnen honorierten das trotz des Wintereinbruchs mit ihrem Kommen.“ Weiter geht‘s mit der Waldviertler Crosslaufserie bereits am kommenden Samstag. Da wird ab 14.30 in Zwettl im „Zwettltal“ gelaufen.