Waidhofen verlor gegen Schlusslicht. In der 2. Landesliga kassierte Waidhofen eine Heimniederlage. In der WHA verloren die Eggenburgerinnen.

Von Tanja Richter. Erstellt am 30. Oktober 2019 (10:05)
Lobenschuss
Waidhofen (Mitte: Manuel Eder) verlor gegen Eggenburg/Hollabrunn in der 2. Landesliga.

2. Landesliga, Männer: WAIDHOFEN - EGGENBURG/HOLLABRUNN II 22:29.  Nichts wurde es aus dem nächsten Sieg für die Waidhofner, die sich dem Schlusslicht geschlagen geben mussten. Schon der Beginn verlief wenig vielversprechend, sahen sich die Gastgeber rasch einem Rückstand hinterherlaufen. Ein 3:7 wurde dann aber in ein 7:7 verwandelt, ehe die Gäste wieder in die Spur fanden und sich dezent absetzen konnten. Bis zur Halbzeit blieb Waidhofen aber dran, beim Stand von 12:15 wurden die Seiten gewechselt.

Die Anfangsphase in Durchgang zwei gestaltete sich offen. Waidhofen blieb dran, erzielte in Minute 37 den Anschlusstreffer zum 16:17. Es sollte allerdings der letzte „direkte Kontakt“ in diesem Spiel bleiben. Zehn Minuten lang gelang den Hausherren kein Treffer, während Eggenburg/Hollabrunn auf 22:16 davonziehen konnte. Gebrochen von diesem Zwischenstand war bei Waidhofen die Luft draußen, stand am Ende die doch klare Niederlage von 22:29 zu Buche.

Woman Handball Austria: EGGENBURG - MGA FIVERS 28:34. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer MGA Fivers aus Wien konnten die Eggenburgerinnen erstmals auf die Dienste von Neuzugang Monika Stefanoska zurückgreifen. Die 35-Jährige ehemalige mazedonische Jugend- und Juniorennationalspielerin ist aktuell auch Co-Trainerin im ÖHB-Nachwuchs und konnte in ihrer Karriere unter anderem mit MGA Fivers den Österreichischen Cupsieg feiern. Mit sechs Toren feierte sie auch einen gelungenen Einstand gegen ihr Ex-Team.

Mit einer starken Deckungsleistung konnten die Waldviertlerinnen die Anfangsphase ausgeglichen gestalten und zwischenzeitlich sogar mit 6:5 in Führung gehen. Danach wurden die Wienerinnen stärker und konnten sich sukzessive absetzen. Die Eggenburgerinnen konnten sich bis zur Halbzeitpause wieder bis auf zwei Tore zurückkämpfen (14:16). Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeberinnen nicht mehr richtig ins Spiel und der Tabellenführer zog mit acht Tore davon. „Gegen den Tabellenführer ist das Ergebnis durchaus zufriedenstellend, jedoch wäre auch diesmal um einiges mehr möglich gewesen,“ erklärt Mannschaftsführerin Sandra Zeitelberger.

Damit kassierten die Eggenburgerinnen im siebenten Spiel die siebente Niederlage und stehen weiterhin am Tabellenende.