Und nun sind Eggenburgs Handball-Damen Letzter …. Eggenburg verlor, Trofaiach siegte – damit rutschte der UHC vorerst auf den letzten Tabellenplatz ab.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 20. Februar 2019 (02:42)
Karl Stöger
Mit leeren Händen standen die Eggenburgerinnen rund um Marina Schretzmeier (rechts) nach dem Spiel gegen Dornbirn da. Nach der knappen 24:26-Niederlage rutschte der UHC auf den letzten Tabellenplatz ab.

Zwölfte Niederlage im dreizehnten Spiel – und wieder war‘s megaknapp: Eggenburg unterlag zuhause Dornbirn mit 24:26 und rutschte aufgrund des zeitgleichen Sieges von Trofaiach über Feldkirch an die letzte Tabellenposition ab.

 

Für Eggenburg-Trainer Tibor Csoka ist das aber kein Grund zur großen Besorgnis: „Gegen uns spricht die Auslosung. Hypo, MGA, jetzt Dornbirn, dann Atzgersdorf und Graz – das sind die Top-Mannschaften in Österreich.“

Was ihn optimistisch stimmt? „Die Mädels haben punkto Taktik genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Treten wir so gegen die anderen Teams auf, dann bin ich überzeugt davon, dass wir genug Punkte holen werden.“

Vorentscheidung liegen gelassen

Die Gegenwart hieß natürlich noch Spielanalyse der Dornbirn-Partie. Die lief für Eggenburg zunächst ganz ordentlich: Die Führung wechselte mehrmals, zur Halbzeit stand ein dezenter 11:13-Rückstand zu Buche.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit diktierten die Eggenburgerinnen das Geschehen, zeigten beim Spielstand von 18:17 aber eine symptomatische Schwäche: die Chancenverwertung. „Wenn du dreimal alleine aufs Tor läuft, nicht triffst, dir aber jeweils einen Gegenstoßtreffer einfängst, dann nimmt das kein gutes Ende“, analysierte Csoka.

In dieser Phase legten die Vorarlbergerinnen eine 5:0-Serie hin, führten plötzlich mit 22:17. Eggenburg hielt aber dagegen, kam auf 21:22 heran. Doch die Arbeitsmüh‘ war an diesem Abend vergebens. Dornbirn, angeführt von Teamspielerin Johanna Rauch brachte den 26:24-Sieg ins Trockene. Csoka: „Über die Flügel haben wir zu viel zugelassen. Das und unsere schwache Chancenauswertung waren die Hauptgründe für die Niederlage.“