Eggenburg: Mit Heimsieg in das Tabellenmittelfeld. Eggenburg rang Ferlach/Feldkirchen nieder und baute damit den Vorsprung zum Tabellenende aus. Nächster Schritt in Dornbirn?

Von Bernd Dangl. Erstellt am 13. Januar 2021 (00:33)

Erster Sieg 2021. Nach der erwartbaren Niederlage am Dreikönigstag gegen Hypo NÖ, die mit 18:40 auch sehr deutlich ausfiel, meldeten sich die Eggenburgerinnen mit dem ersten Sieg 2021 zurück: Das Heimspiel gegen Ferlach/Feldkirchen wurde mit 29:26 gewonnen. Das war bereits der vierte Saisonsieg im zwölften Spiel für die Eggenburgerinnen, die sich in der Tabelle, damit ins breite Mittelfeld vorschoben. Was aber weitaus wichtiger ist: Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz, auf den Tabellenletzten HIB Graz, beträgt mittlerweile sechs Punkte. Dazu hat Eggenburg auch das direkte Duell gewonnen, was bei einer Punktegleichheit tragend wird. An einen Platz im Tabellenkeller denkt beim UHC aber ohnehin niemand mehr.

Erfreuter Trainer. „Wir brauchen noch zwei, drei Siege, um uns im Tabellenmittelfeld zu behaupten“, weiß Trainer Tibor Csoka. Die Reaktion der Mannschaft nach der deutlichen Niederlage gegen Hypo fand er sehr gut: „Die Mädels haben die Taktik gut umgesetzt, sind in der Deckung sehr gut gestanden. Wir hatten im gesamten Spiel nur sieben technische Fehler.“

Auch der Spielverlauf bereitete dem Coach keine Sorgenfalten. Denn zu oft versemmelten die Eggenburgerinnen schon in der Schlussphase einen Vorsprung. Auch gegen die Kärntnerinnen führte der UHC im Laufe der zweiten Halbzeit bereits mit einem Plus von sechs Treffern (20:14 nach 41 Minuten), ehe es nochmals knapp wurde. Neun Minuten vor dem Ende stand es 22:21. „Solche Phasen gibt‘s in einem Spiel“, analysierte Csoka. Jedenfalls fand sein Team zurück in die Spur, machte mit einem Zwischenspurt alles klar.

Nächstes Spiel. Am Samstag geht‘s nach Dornbirn. Gereist wird mit dem Bus, unmittelbar nach dem Spiel (Anpfiff 19 Uhr) geht‘s zurück. Mit den nächsten Punkten im Gepäck? „Vielleicht sind wir sogar leichter Favorit“, meint Csoka. Er warnt aber: „Dornbirn hat sich gut verstärkt.“ Zuletzt siegten die Vorarlbergerinnen gegen Perchtoldsdorf und Wr. Neustadt.