Verletzungspech bei Eggenburg. Vor dem Spiel gegen Hypo NÖ musste Eggenburg Marietta Gyetko und Torfrau Diana Öller vorgeben.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 26. Februar 2020 (00:54)
Muss derzeit verletzt passen: Marietta Gyetko.
Stöger

So gut das neue Jahr sportlich für die Eggenburgerinnen mit drei Punkten aus zwei Spielen anlief, so unerfreulicher gestaltete sich ein Blick auf den aktuellen Kader. Denn zu Langzeitausfall Nicol Nejedlikova gesellten sich nun zwei weitere Leistungsträgerinnen dazu.

Ersatz-Torfrau Anna Nowotny spielte gegen Hypo groß auf.
Stöger

Besonders schlimm erwischte es Marietta Gyetko. Die 23-jährige bekam beim vorigen Heimspiel gegen Perchtoldsdorf, bei einem Angriff, den Ellbogen einer Gegnerin ins Gesicht – die schmerzerfüllte Verletzung stellte sich später als Nasenbeinbruch heraus. Gyetko wird der Mannschaft mindestens ein Monat lang fehlen. Aber nicht nur die ehemalige Hypo-Spielerin musste gegen ihren Ex-Klub passen, sondern auch Torfrau Diana Öller. Aufgrund von Rückenproblemen war kein Einsatz möglich. Coach Tibor Csoka hofft, dass Öller „in zwei Wochen“ wieder dabei ist. Anstelle von Öller durfte Anna Nowotny erstmals in der WHA von Beginn weg ran, lieferte eine dermaßen starke Leistung ab, dass sie nach der Partie den Preis für die „beste Spielerin“ ihres Teams einheimste.

Niederlage mit Ansage. Dass gegen den österreichischen Rekordmeister Hypo die Trauben hoch hängen, war für jeden bereits vorab klar. Daher gab‘s für Trainer Tibor Csoka zuvor auch nur ein Ziel, nämlich die zuletzt aufgekommene Euphorie nicht durch eine herbe Pleite dämpfen zu lassen. Zwar fiel die Niederlage mit 17:34 recht deutlich aus, sah Csoka aber einiges positiv: „So ein Spiel zeigt Fehler und Schwächen auf – an diesen Schwächen werden wir weiter intensiv arbeiten. Hypo ist nun mal die beste Mannschaft Österreichs.“ Vor allem in den Anfangsminuten spielte Eggenburg munter mit, musste den übermächtigen Gegner aber schließlich von 4:5 auf 4:13 davonziehen lassen, womit die Rollen dann doch relativ zügig verteilt waren. So blieben am Ende nur noch Teilerfolge für Eggenburg.

Kampf um den Klassenerhalt. Aus aktueller Sicht schaut‘s nach einem Absteiger aus. Eggenburg liegt als Vorletzter somit auf Kurs Richtung Klassenerhalt. Dieser Fight wird zu einem Zweikampf. Trofaiach hält aktuell bei nur zwei Punkten – geholt in der Hinrunde gegen Eggenburg – und hat somit einen Punkt weniger als der UHC. In zwei Runden (15. März) kommt‘s in Eggenburg zum direkten Duell. Nach einem spielfreien Wochenende müssen die Eggenburgerinnen am 7. März aber noch in Graz ran.