Dukes Klosterneuburg: Zwei Niederlagen gegen Top-Teams. Die Dukes haben gegen Kapfenberg und Gmunden Chancen auf die Überraschung, nehmen aber keine Punkte mit.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 03. März 2021 (01:17)
Amineye Lakoju war mit 19 Punkten der Topscorer der Dukes im Duell mit den Swans.
Filippovits

KAPFENBERG BULLS - BK IMMOUNITED DUKES 77:72. Mit diesem Nachtragsspiel haben jetzt auch die Dukes den Grunddurchgang vollständig abgeschlossen. Trotz einer guten Leistung in den ersten beiden Vierteln, können die Klosterneuburger aber keinen Sieg aus der Steiermark mitnehmen.

Beide Teams hatten nach der Länderspielpause Probleme mit dem Rhythmus. Wenn schon nicht hochkarätig, so war die Partie zumindest spannend. Nach dem ersten Abschnitt führten die Dukes mit 15:16 und in die Pause ging es bei 33:36.

Im dritten Viertel hätten die Dukes den Sack dann sogar zumachen können. Die Zeleznik-Truppe ging aber zu locker mit den eigenen Chancen um und so drehten die Kapfenberger den Spieß um. Die Steirer gingen mit einem knappen Vorsprung ins Schlussviertel, welches sie zunächst dominierten. Ein letztes Aufbäumen der Dukes in den letzten Minuten kam zu spät und Kapfenberg ging zu Recht als Sieger vom Feld.

GMUNDEN SWANS - BK IMMOUNITED DUKES 81:79. Das Spitzenspiel der jüngsten Runde ist nichts für schwache Nerven. Beide Teams legen immer wieder einen Run hin, doch keine der beiden Mannschaften kann sich absetzen. Die Dukes waren unter dem Korb stark, während die Gastgeber von Downtown überzeugen.

Die zweite Hälfte verläuft ebenfalls auf Augenhöhe und die Fans vor dem Stream kommen in den Genuss eines hochwertigen Basketballspiels. Burgemeister bringt die Dukes wenige Minuten vor dem Ende mit einem Dreier in Führung und läutet eine spannende Schlussphase ein. Auf Seite der Swans ist Dolenc elf Sekunden vor Schluss aber eiskalt und stellt de 81:79 Endstand her. „Das Glück hat am Ende gefehlt,“ bringt es Dukes Manager Matthias Hager auf den Punkt.