Traiskirchen endlich wieder bezwungen. Nach dem Overtimekrimi vergangene Woche gegen Graz, musste man auch diesmal in die Nachspielzeit.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 28. Dezember 2018 (02:33)
Filippovits
Der erste Ligasieg gegen Traiskirchen seit dem 10. April 2016 war natürlich Grund zu großer Freude bei den Dukes. Oberwart war am Stefanitag dann aber eine Nummer zu groß.

Die Dukes starteten stark und trafen gleich zu Beginn drei Dreier in Folge, was Traiskirchen zu einer frühen Auszeit zwang. Traiskirchen fand anschließend wieder in die Spur, verkürzte den Rückstand stetig und so stand es zum Ende des ersten Viertels 22:22. Auch im zweiten und dritten Viertel spielten beide Teams auf Augenhöhe und niemand konnte sich entscheiden absetzen. Positv aus Sicht der Dukes: Jozo Rados, der aus dem Spiel der Lions nicht wegzudenken ist, kam bereits im dritten Viertel in Foulprobleme, was sich später noch als spielentscheidend herausstellen sollte.

Im vierten Viertel konnte sich weiterhin keine Mannschaft absetzen. Traiskirchen lag zwar kurz vor Schluss in Führung, Pedrag Miletic glich aber drei Sekunden vor Spielende aus und schickte die Partie in die Nachspielzeit.

In dieser wechselte die Führung mehrmals zwischen beiden Mannschaften. 90 Sekunden vor Schluss, beim Stand von 81:79 für die Lions, musste Rados dann nach seinem fünften Foul vom Feld. Prompt brachte Lanegger die Dukes mit einem Dreier in Führung. Traiskirchen verlor im nächsten Angriff den Ball und musste Miletic foulen, der seine Freiwürfe sicher zum 84:81 Endstand verwertete. „Das war ein echter Kampf und beide Mannschaften hätten den Sieg verdient. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft,“ freute sich Dukes Assistant-Coach Damir Zeleznik über den Sieg.

DUKES KLOSTERNEUBURG - KK SKRLJEVO 71:61. Klosterneuburg setzte von Beginn weg auf eine große Rotation, war nach der ersten Hälfte allerdings mit 31:39 in Rückstand. Mit 20:8 im dritten Abschnitt erkämpfte die Mannschaft sich allerdings die Führung, die man, dank eines souveränen letzten Viertels nicht mehr abgab.