Fünfter Sieg im fünften Spiel. Vor heimischem Publikum setzten sich die Klosterneuburger am Schluss doch souverän gegen Wels durch.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 30. Oktober 2019 (01:05)
Burgemeister
Benedikt Danek war mit zwölf Punkten zweitbester Scorer der Klosterneuburger beim Sieg gegen die Flyers aus Wels.

Vor den Augen von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner legten die Dukes mit Vollgas los und stellten nach vier Minuten bereits auf 9:0.

Die daraufhin einberufene Auszeit von Wels-Coach Sebastian Waser zeigte nicht wirklich Wirkung, denn die Dukes erhöhten in weiterer Folge auf 20:6. Die Oberösterreicher kamen mit dem schnellen Spiel und der intensiven Verteidigung der Klosterneuburger kaum mit. So lagen die Hausherren zur ersten Viertelpause souverän mit 22:10 voran.

An diesem Bild änderte sich auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wenig. Die Dukes behielten die Kontrolle über das Spiel und erhöhten in den ersten Minuten auf 30:12.

Erst in der Schlussphase präsentierten sich die die Oberösterreicher halbwegs auf Augenhöhe. Dennoch war der Vorsprung der Gastgeber zur Halbzeit mit 40:24 riesig.

Die Welser wollten sich aber nicht so einfach geschlagen geben. Nach Seitenwechsel starteten sie mit einem 0:11-Run in die Partie und die Klosterneuburger ließen die Souveränität und das Selbstverständnis der ersten Spielhälfte zunächst völlig missen. Im weiteren Viertelverlauf kamen die Dukes aber besser hinein und erhöhten die Führung wieder von knappen fünf auf beruhigende 13 Punkte.

Die Flyers wollten dann wieder zeigen, was in ihnen steckt und kamen in den ersten zwei Minuten des Schlussabschnitts mit einem 0:9-Lauf auf 57:53 heran, kurz darauf trennten beide Teams gar nur noch drei Punkte.

Dann drehten die Klosterneuburger aber wieder auf und zogen auf 67:56 davon.

Zwar holte Wels wieder auf sechs Punkte auf, in der Schlussphase bewiesen die Dukes aber Nervenstärke und feierten letztlich den fünften Sieg im fünften Spiel.