Niederlage in Wien kam überraschend. Die Dukes müssen sich in Wien aufgrund eines entfesselt aufspielenden Stjepan Stazic geschlagen geben.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 27. November 2019 (01:53)
Für die Klosterneuburger setzte es im Donauderby beim BC Vienna ein schmerzliche Niederlage.
Filippovits

Die stark dezimierten Dukes traten ohne die Leistungsträger Edin Bavcic, Benedikt Danek und Christoph Jakubowski beim Donauderby gegen BC Hallmann Vienna an.

Die Wiener konnten von Beginn an durch Distanzwürfe oder Pick-and-Roll Spiel auf Anton Shoutvin vorlegen, während dessen die Klosterneuburger, in Offensive wie Defensive, bemüht waren, ihr Spiel zu finden.

Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gastgeber so mit 26:19 doch schon deutlich in Führung.

In Viertel zwei lief es für die Dukes schön langsam besser und sie konnten ihren Rückstand auf zwei Punkte reduzieren (38:36). Nun nahm jedoch Stjepan Stazic auf Seiten der Wiener das Zepter in die Hand und hielt diese mit elf Zählern in Folge in Führung. Beim Stand von 52:44 ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich am Spiel der Hauptstädter recht wenig und Stazic nahm jeden möglichen und unmöglichen Wurf. Die Dukes, weiterhin im Hintertreffen, kamen immer wieder näher heran, konnten ihren Rückstand aber nicht dauerhaft reduzieren.

Vor dem Schlussviertel lagen die Wiener noch mit fünf Zählern (67:62) in Führung.

Im letzten Abschnitt versuchten die Niederösterreicher, angeführt von Max Hopfgartner, noch eine Schlussoffensive zu setzten. So kamen sie auch wieder auf zwei Punkte (71:69) heran, doch Wien hatte, wiederum in Form von Stazic, die passende Antwort parat und erhöhte den Vorsprung auf 14 Punkte (85:71).

Die Klosterneuburger hatten in den letzten Minuten wenig entgegenzusetzen und mussten mit 98:83 ihre zweite Saisonniederlage einstecken. Dennoch bleiben sie auf dem zweiten Tabellenplatz.