Klosterneuburg

Erstellt am 31. Oktober 2018, 01:48

von Markus Nurschinger

Wölfe holen sich erstes Revierderby. Erst im vierten Viertel vergeigten die Klosterneuburger einen möglichen Sieg gegen die Timberwolves.

Ex-Dukes Laurence Müller und die Timberwolves zeigten den Klosterneuburgern im Finish ihre Auswärtsstärke und holten sich den knappen Sieg.  |  Filippovits

Im ersten Revierderby der Saison mussten sich die Klosterneuburger Dukes letztlich knapp geschlagen geben.

Die Anfangsphase war durch viele Fehler geprägt. In weiterer Folge entwickelte sich aber ein spannendes Spiel, wobei sich keine Mannschaft absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Timberwolves in einer seichten Partie mit 16:19.

Zum Start des zweiten Viertels gaben dann aber zunächst die Klosterneuburger den Ton an. Die Defense stand besser und in der Offensive fand man den freien Mann. Auch ein Timeout der Wiener half nichts und die Dukes stellten auf 31:24. Bis zum Seitenwechsel konnten sich die Dukes sogar bis auf 43:32 absetzen.

Einbruch nach der Halbzeit

Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Klosterneuburger dann aber komplett und innerhalb von zwei Minuten konnten die Wiener wieder aufschließen. Sowohl in der Defense, als auch in der Offense gelang den Klosterneuburgern in dieser Phase nicht viel. Das Spiel wogte jetzt hin und her, beide Teams verbuchten immer wieder Mini-Runs für sich. Nach dem dritten Spielabschnitt führten die Dukes dennoch mit 61:56.

Aber auch dieser kleine Vorsprung war nach drei gespielten Minuten im Schlussabschnitt wieder weg. Die Timberwolves trafen hochprozentig und führten nach vier Minuten 66:68.

Die Dukes konterten sofort und zogen wieder an den Wienern vorbei. Drei Minuten vor Schluss drehte sich das Momentum jedoch zu Gunsten der Wiener. Erst ein Timeout von Coach Werner Sallomon beim Stand von 73:75 stoppte den Run der Wiener. Die Wölfe gewannen ein spannendes Spiel mit 75:77.