Korneuburger Ruder-Ass verpasste EM-Finale nur knapp. Die Korneuburgerin Chiara Halama (20) war am Wochenende bei der U23-Europameisterschaft am Start. Nach knapp verpasstem Finale belegte sie den siebenten Platz.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 11. September 2019 (02:34)
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Gaben alles, wurden aber nicht mit dem Traum vom A-Finale belohnt. Chiara Halama (rechts) und ihre Partnerin Johanna Kristof wurden bei der Unter-23- Europameisterschaft in Griechenland Siebente.

Chiara Halama, das Aushängeschild des Korneuburger Rudervereins Alemannia, war am Wochenende bei der U23-Europameisterschaft in Ioannina in Griechenland am Start. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Jo hanna Kristof aus Kärnten trat sie – wie auch schon bei der U23-Weltmeisterschaft Ende Juli in den USA – im Doppelzweier an.

Der Vorlauf fand am Samstag statt, und dabei zeigte das rot-weiß-rote Duo mit Rang vier auf. Weiter ging es mit dem Hoffnungslauf. Dort war die klare Zielvorgabe das Erreichen eines der ersten beiden Plätze, was die A-Finalqualifikation bedeutet hätte.

Das gelang aber knapp nicht: Um ganze drei Se kunden mussten sie sich den ungarischen und russischen Booten geschlagen geben und starteten daher am Sonntag im B- Finale, in dem es um die Plätze sieben bis zehn ging. Dieses gewannen sie schließlich souverän mit einem Vorsprung von fast neun Sekunden und belegten somit den siebenten Platz.

„Obwohl es im Zwischenlauf für das Finale leider nicht gereicht hat denke ich, dass wir mit unserem Sieg im kleinen Finale sehr zufrieden sein können. Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht und uns von Rennen zu Rennen gesteigert“, fasste Halama die Rennen zusammen.

So zog die 20-Jährige auch den Vergleich zur U23-WM, bei der die beiden den sensationellen fünften Platz belegt hatten: „Es war okay, aber es war nicht das Leistungsniveau, das wir bei der WM hatten. Der siebente Platz jetzt und der fünfte Platz bei der WM waren aber super Saisonergebnisse für uns beide.“

Somit sind die gemeinsamen inter nationalen Rennen für Halama und Kristof für dieses Jahr zufriedenstellend beendet, bei den Staatsmeisterschaften, die noch Ende September in Wien stattfinden, wird es aber ein Wiedersehen geben – allerdings in etwas anderer Form. „Ab sofort sind Johanna und ich wieder Konkurrentinnen. Bei den Staatsmeisterschaften treten wir gegeneinander an und freuen uns beide schon darauf“, blickt Halama schon voller Vorfreude auf das direkte Duell mit Kristof.

Danach steht für die 20-jähr ige Korneuburgerin zunächst eine Phase der Erholung von der mittlerweile sehr langen Saison an, bevor sie sich wieder dem Training widmet. „Dann heißt es, den Körper über den Winter so aufzubauen, dass wir eine gute Grundlage für die nächste Saison haben“, wagt Halama schon einen ersten Ausblick.