Ein Qualitätssprung. Die Stock City Oilers aus Stockerau spielen in der neuen Saison in der starken drittklassigen Eisner Auto Regionalliga Ost.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 28. August 2019 (02:10)
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Auftaktbully. Die neue Saison der Stock City Oilers startet.

Am kommenden Dienstag beginnt das Training der Eishockey-Herren der Stock City Oilers aus Stockerau für die neue Saison – und zwar in einer komplett neuen Liga, genauer gesagt der neu eingeführten Eisner Auto Regionalliga Ost mit zwei niederösterreich ischen und fünf Wiener Teams.

Der Hintergrund? Aufgrund der Tatsache, dass die NÖ Landesliga I im Vorjahr nur mehr vier Teams umfasste, von denen zwei heuer eine Spielklasse tiefer gingen, war man in der Lenaustadt zum Handeln gezwungen. „Es blieb uns nichts anderes übrig, als den Sprung vorwärts zu wagen“, erklärt Oskar Swoboda, der sportliche Leiter – vorwärts in Richtung noch mehr Professionalität und höhere Qualität, ist diese neue Liga doch mittlerweile die dritthöchste Spielklasse des Landes, da das Pilotprojekt Österreichische Amateur-Hockey-Liga (Anm.: als Bindeglied zwischen den Profiligen EBEL und AlpsHL) nach nur einer Saison wieder eingestampft wurde.

Zwei Mannschaften dieser Liga, die Am stettner Wölfe und die WEV Lions, sind auch in dieser Re gionalliga mit dabei. „Alleine das unterstreicht unsere Außenseiterrolle in dieser Liga, dennoch wollen wir in die Playoffs der Top vier“, gibt Swoboda selbstbewusst das Saisonziel aus.

Ein Grund für den Optimismus: Die Stockerauer sind kader technisch nahezu unverändert geblieben und mit Herbert Dolecek gibt auch der Erfolgstrainer der Vorsaisonen die Kommandos an der Bande.

Stichwort Trainer: Bei der zweiten Mannschaft der Stock City Oilers, die nun in der NÖ Landesliga spielt, wie die neue zusammengefasste blau-gelbe Liga heißt, coacht ab sofort Christian Hauser, zuletzt auch Co-Trainer von Dolecek, die „Zweier“. Er hat die gesamte Nachwuchszeit in Stockerau verbracht und nach einem erfolgreichen Try-out beim U20-Team der Black Wings Linz 2016/17 in der EBYSL sein Können unter Beweis gestellt. „Leider zog er sich in dieser Saison eine schwere Hüftverletzung zu, welche es ihm aktuell unmöglich macht, weiter Eishockey zu spielen“, erklärt Swoboda. „Aber wir sind froh, dass er uns so er halten bleibt.“ Das Ziel in der Landes liga? „Auch die Play-offs.“