Frankreich war für Beatrice Kudlacek eine Reise wert. Nachdem Beatrice Kudlacek in Paris die EM- und WM-Quali-Norm mit dem Florettteam schaffte, gab es jetzt noch einen Turniersieg.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 20. Februar 2019 (02:48)
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Siegerlächeln: Beatrice Kudlacek von der FechtgildeStockerau.

Nur eine Woche, nachdem die 19-jährige Beatrice Kudlacek mit der österreichischen Damenflorett-Nationalmannschaft ganz sensationell die Qualifikationsnormen für Europa- und Weltmeisterschaft der allgemeinen Klasse erfüllt hatte, ging es Anfang Februar erneut nach Paris, dieses Mal zum inter nationalen Fechtturnier X-Systra.

„Dieses Turnier hat in der hektischen Zeit zwischen all den Qualifikationsturnieren einfach richtig gutgetan“, war die Stockerauerin zufrieden mit ihrem Auftritt. Kein Wunder, denn endlich einmal gab es keinen Druck, welcher Platz erreicht werden musste, „es ging dabei einfach ums Fechten“.

Wie von Frankreich nicht anders zu erwarten, war das Turnier perfekt organisiert, inklusive großer Finalgala in einer Art Theatersaal. Und in diesem Finale fand sich Kudlacek dann auch am Abend wieder. Ohne eine einzige Niederlage im Laufe des Tages sicherte sie sich den Turniersieg mit einem Finalsieg gegen die Schweizerin Marca lliou.

Da die Weinviertlerin die einzige österreichische Florettfechterin bei diesem Turnier war, trat die Stockerauerin in der Damensäbelmannschaft an. Und auch da hätte es fast zum Sieg gereicht, nach einer 42:45- Finalniederlage blieb aber immerhin die Silbermedaille. Damit zeigt die Formkurve weiter nach oben: „Zum richtigen Zeitpunkt, es warten ja noch einige Aufgaben auf mich.“