Stockerau , Maria Enzersdorf

Erstellt am 17. Mai 2018, 11:01

von Peter Sonnenberg

Der Stockerauer Traum vom Titel ist geplatzt. Die Stockerauerinnen mussten sich dem Favorit Hypo klar geschlagen geben.

Die Rahmenbedingungen passten im Sportzentrum Alte Au: Volle Tribünen, gute Stimmung und Optimismus vor dem ersten WHA-Finalspiel zwischen dem UHC Müllner Bau Stockerau und Hypo Niederösterreich. Allerdings nur bis zum Anwurf, denn ausgerechnet die Anfangsphase verschliefen die Gastgeberinnen.

„Schade nur, dass unsere Chancenauswertung schlechter war als die von Hypo“

Rasch zog der Favorit auf 4:0 bzw. 6:1 davon und „das war leider schon eine Vorentscheidung“, seufzte UHC-Vorstand Wolfgang Kaindl. Zwar kämpften sich seine Mädels wieder zurück, kamen auf 9:13 heran, um danach erneut viel zu fehlerhaft zu werden - sowohl offensiv und defensiv. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Kapitänin Christine Gahler.

In der Halbzeit bot der FAC Gitti-City eine tolle Show, ehe die die Stockerauerinnen nach dem Seitenwechsel noch einmal aufholen wollten, warfen zwei Tore in Serie, ehe die Fehlerquote gegen das Top-Team aus der Südstadt wieder anstieg. Auch weil man vor dem gegnerischen Tor zu wenig kaltblütig war: „Schade nur, dass unsere Chancenauswertung schlechter war, als die von Hypo, und wir uns so Gegenstosstore eingehandelt haben.“

Dann konnte auch Petra Varjassiova nicht mehr weiterspielen und die Gäste spielten den klaren Auswärtssieg nach Hause, stehen vor dem 42. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Trotzdem gab es nach der Schlusssirene viel Applaus vom Stockerauer Publikum. „Weil es war trotzdem eine geile Saison“, lautete der allgemeine Tenor. Wohl war, bei Platz zwei in der Meisterschaft und dem historischen Cupsieg. Das Rückspiel findet jetzt am Pfingstsonntag in der Südstadt statt.