Andreas Vojta holt Titel Nummer 33. Andreas Vojta (30) gewann bei den Staatsmeisterschaften erneut über die 5.000 Meter.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 31. Juli 2019 (02:22)
ÖLV/TLV
Hier hatte Andreas Vojta die Nase vorne. Über 5.000 Meter wurde der 30-jährige Gerasdorfer (re., mit Manuel Innerhofer) wieder Staatsmeister, über die 1.500 Meter musste er sich mit Platz zwei begnügen.

Es war der letzte große Saisonhöhepunkt auf nationaler Ebene für das 30-jährige Gerasdorfer Mittelstrecken-Ass Andreas Vojta: die Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse in Innsbruck.

Am ersten Tag stand gleich seine neue Paradedisziplin, die 5.000 Meter, auf dem Programm. Und der Weinviertler wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht: Er gewann souverän in 14:26,77 Minuten und sicherte sich bereits seinen dritten Titel über diese Distanz. „Eigentlich wollte ich ein zügiges Rennen zeigen, was bis Kilometer drei auch gut funktioniert hat. Dann ist es aber merklich langsamer geworden. Ich bin ja vom ersten Meter quasi alleine vorneweg gelaufen.“

Insgesamt war es übrigens Vojtas 33. Staatsmeistertitel. Nummer 34 am zweiten Tag der Titelkämpfe sollte nicht folgen, weil ihm ein junger Mann namens Albert Kokaly über die 1.500 m einen Strich durch die Rechnung machte. Der U20-EM-Finalist gewann in 3:54,08 Minuten vor Vojta (3:55,71), der diese Niederlage gelassen hinnahm: „Er hatte die jüngeren und spritzigeren Beine, ich habe mir am Ende unheimlich schwergetan mit der Beschleunigung.“ Allerdings war es das erste Saisonrennen des Gerasdorfers über seine ehemalige Lieblingsdisziplin. „Insofern habe ich trotzdem Saisonbestleistung erzielt (lacht). Aber im Ernst: Es ist gut, wenn junge Läufer nachkommen, ich will nicht noch mit 40 vorne mitrennen.“

Zeit zum verschnaufen bleibt ihm keine, geht es doch noch mit dem letzten internationalen Highlight, der Team-EM im kroatischen Varazdin, weiter. Dort startet Vojta für Österreich über 3.000 und 5.000 Meter.