Erste WM für Nadja Heigl: „Es war ein gutes Rennen“. Die gebürtige Korneuburgerin Nadja Heigl (22) bestritt am Wochenende ihr erstes WM-Rennen im Querfeldein in der Elite.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 06. Februar 2019 (02:33)
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„Hupf in Gatsch“ hieß es für Nadja Heigl bei ihrer ersten WM.

Die gebürtige Korneuburgerin Nadja Heigl startete am Wochenende erstmals bei einer Querfeldein-Weltmeisterschaft in der Elite-Klasse. Dabei belegte sie am Ende Platz 24 in Dänemark. Damit verpasste sie zwar ihr erklärtes Ziel, unter die besten 20 zu fahren, knapp, mit ihrer Leistung im Rennen war sie aber trotzdem zufrieden. „Es war ein gutes Rennen, nur dazwischen ist es ein, zwei Runden nicht so gelaufen, wie ich es mir erhofft habe“, resümierte Heigl nach dem Wettkampf.

„Dann ist die Strecke von leicht gefroren auf gatschig gewechselt. Nicht gerade angenehm.“Nadja Heigl

So war es während des WM-Rennens, das in Bogense in Dänemark und damit an der Ostsee stattfand, teilweise sehr windig. Der starke Gegenwind machte es in den flachen Passagen daher notwendig, wenn möglich in der Gruppe und damit im Windschatten der anderen Athletinnen zu bleiben. Außerdem setzte laut Heigl ungefähr eine Stunde vor dem Start leichter Regen ein. „Dann ist die Strecke von leicht gefroren auf gatschig gewechselt. Nicht gerade angenehm.“ Das kam der gebürtigen Korneuburgerin aber sogar eher entgegen.

So war es für die in Wien lebende Heigl zwar die erste WM bei der Elite, Weltmeisterschaftserfahrung hatte sie aber trotzdem schon. So holte sie letztes Jahr in der U23 mit der Bronzemedaille sensationell die erste Querfeldeinmedaille für Österreich bei einer WM und schrieb damit österreichische Sportgeschichte. Auch ihre Gegnerinnen in der Elite-Klasse waren für die 22-Jährige aufgrund ihrer Weltcup-Erfahrung keine Unbekannten: „Wir sind die Weltcuprennen auch schon immer gemeinsam gefahren, aber die Dichte ist einfach um einiges größer. Also da merkt man schon einen Unterschied.“

Die WM stellte für Heigl auch das letzte Rennen in der diesjährigen Querfeldeinsaison dar. Bis die nächste Saison in dieser Sportart beginnt, ist sie aber keineswegs untätig: Sie bestreitet im Sommer schließlich Moun- tainbike-Rennen. So blickte sie nach der WM auch schon in die nähere Zukunft.