Nina Gangl höchst erfolgreich bei Staatsmeisterschaften. Nach ihrem starken Auftritt bei der U20-EM räumte Nina Gangl vom ASV2000 Stockerau bei Staatsmeisterschaften ab.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 07. August 2019 (01:59)
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Jubel bei der Siegerehrung: Nina Gangl (Zweite von rechts, links daneben Trainer Balasz Fehervari) gewann die 50 Meter Kraul vor Lena Kreundl undLena Opatril.

Bei den in Innsbruck ausgetragenen Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse und den österreichischen Titelkämpfen der Juniorenklasse vertrat Kader- und Spitzenschwimmerin Nina Gangl (Jahrgang 2003) den ASV2000 aus Stockerau im Innsbrucker Tivoli.

Gleich in ihrem ersten Bewerb, den 50 Metern Freistil, konnte sie ihre Sprintqualitäten voll nutzen und holte als Führende nach dem Vorlauf souverän den Staatsmeistertitel in 25,85 Sekunden vor Lena Kreundl und Lena Opatril. Zugleich wurde sie damit auch Juniorenmeisterin. Die ASV2000-Schwimmerin und aktuelle Junioren-Rekordhalterin über 50 m Freistil sicherte sich mit dieser Zeit auch das Limit für die Europameisterschaft 2020 in Budapest.

„Freude pur“, strahlte die 16-Jährige. Auch in den weiteren Bewerben schaffte Gangl problemlos den Einzug ins Finale. Über 200 m Freistil wurde sie Fünfte, über 100 m Rücken belegte sie Platz sechs. Im Bewerb 50 m Rücken wurde sie ebenfalls Fünfte.

Auch bei Junioren-WM dabei

Dafür stand aber mit 100 m Freistil eine weitere Paradestrecke der Stockerauerin auf dem Programm: Hier gewann sie nach den 50 m Freistil ihren zweiten Juniorentitel und stand mit ihrer Vorlaufzeit als Dritte sogar im Finale der allgemeinen Klasse. Dort steigerte sich Gangl auf 57,43 Sekunden und gewann damit auch Silber und den Vizestaatsmeistertitel.

Ab 20. August heißt es abermals Daumen drücken für Gangl, denn da findet die Junioren-WM in Budapest statt – quasi ein Heimspiel für die ASKÖ Stockerau-Athletin, da sie das Budapester Schwimmbad bereits seit vielen Jahren von Trainingslagern mit dem Stockerauer Verein und Wettkampfstarts kennt. „Jetzt liegt darauf voll mein Fokus“, meint Gangl.