Hagenbrunner Kickbox-Brüder überzeugten in Irland. Das Hagenbrunner Brüderpaar Manuel (29) und Matthias Sembera (22) überzeugte bei den WAKO Irish Open in Dublin.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 13. März 2019 (02:52)
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Zeigten Muskeln in Dublin: Matthias Sembera, Nationalteamtrainer Rainer Gerdenitsch, Manuel Sembera, Alan Kczewsky, Kerstin Kornthaler undStella Hemetsberger (von links).

Für das Hagenbrunner Brüderpaar Matthias und Manuel Sembera war Irland eine Reise wert. Die beiden Weinviertler kämpften vergangenes Wochenende bei den WAKO Irish Open in Dublin. Dieses Turnier zählt zu den größten Kickboxturnieren Europas und ist nach den Europa- und Weltmeisterschaften auch das wichtigste Event in dieser Sportart. Alleine 3.800 Athleten sorgten dafür, dass in der irischen Hauptstadt so richtig Halligalli war.

Beide Semberas starteten in der Disziplin K1 (eine Mischung aus Kick- und Thaiboxen mit einem eigenen Regelwerk), Matthias Sembera in der Gewichtsklasse bis 63,5 Kilogramm und sein älterer Bruder Manuel in jener bis 71 kg.

Ihre Leistungen waren durchaus ansprechend: Matthias zog, nach einem glatten Sieg über einen Franzosen ins Halbfinale ein, wo er sich einem russischen Kämpfer geschlagen geben musste – Platz drei. Noch besser erging es Manuel: Nach zwei Vorrundensiegen gegen einen Russen und einen Iren war nur ein portugiesischer Kämpfer im Finale zu stark.

Mit Platz zwei zeigte er sich dennoch hochzufrieden: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und unsere Leistung abrufen können. Es war unser erstes Saison-Highlight.“ Weiter geht es nun mit den Austrian Classics in Innsbruck Mitte April. „Bis dahin heißt es trainieren, trainieren und nochmals trainieren“, erklärt Manuel Sembera. Im Herbst wartet dann der Höhepunkt des Sportjahres 2019: die Weltmeisterschaft in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo.