UNIONvolleys: „Bei Sieg in Satz 5 immer Glück dabei“. Die Heimspiele der UNIONvolleys brachten einen knappen Sieg für die Damen und eine ganz glatte Niederlage für die Herren.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 06. November 2019 (02:45)
Simperler
Diese Höhe mussten wir meistern: Bisambergs Damentrainer ZoranNikolic.

2. Bundesliga Damen

Die Damen der UNIONvolleys, also der Spielgemeinschaft Bisamberg/Hollabrunn, spielten am Freitag zu Hause gegen Ybbs.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall der Mittelblockerin Diana Wolflehner war es kein einfaches Spiel für die Mannschaft von Trainer Zoran Nikolic, denn die guten und großen Mittelblockerinnen des Gegners erschwerten den Spielaufbau der UNIONvolleys. So verloren sie den ersten Satz relativ deutlich.

„Das Service hat am Anfang nicht funktioniert, wurde dann aber immer besser“, erklärte Nikolic den Spielverlauf.

Ab dem zweiten Satz schafften es alle Spielerinnen, Druck mit dem Aufschlag zu machen und gewannen so die Sätze zwei und drei. Nach dem Verlust des vierten Satzes fanden sie im Entscheidungssatz erstmals wirklich zu ihrem Spiel und holten diesen schlussendlich deutlich.

Dabei machte sich laut Nikolic auch das gesteigerte Trainingspensum in der heurigen Saison bemerkbar: „Dadurch haben sie mehr Kraft und Kondition für die langen Spiele.“ Trotzdem betonte er: „Wenn man im fünften Satz gewinnt, ist immer Glück dabei.“

2. Bundesliga Herren

Auch für die Herren der UNIONvolleys stand am Freitag ein Heimspiel auf dem Programm. Sie spielten gegen einen der Ligafavoriten, Salzburg, wobei sie in eine klare 0:3-Niederlage schlitterten. So konnten die Weinviertler den Gegner nur im ersten Satz bis zum Schluss fordern und den Ausgang offen halten.

Die deutlichen Ergebnisse des zweiten und dritten Satzes spiegelten laut Trainer Boris Kostresevic den Spielverlauf gut wider: „Es war ein völlig offenes Punkt-für-Punkt-Spiel bis zur Satzmitte, gefolgt von zwei bis drei kurzen Eigenfehlerserien meiner Mannschaft. Dann war der Gegner uneinholbar voraus und musste die Sätze nur noch trocken fertigspielen. Da hat Salzburg Klasse gezeigt.“

So wurden den UNIONvolleys auch im siebenten Spiel die nicht genutzten Chancen und Eigenfehler, vor allem im Angriff, zum Verhängnis.