„Team2run“ hält die Kremser Fahne hoch. Ein St. Veiter holte beim Silvesterlauf in der schnellsten Zeit seit 2010 den Sieg. Wolfgang Hiller schaffte es auf das Podium.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 08. Januar 2020 (02:06)
Bei den Frauen setzte sich URC-Langenlois-Athletin Cornelia Krapfenbauer durch.
Sommer

Gute Bedingungen animierten die Teilnehmer des 39. Kremser Silvesterlaufs zu Höchstleistungen. Allen voran Kevin Wallner von der Union St. Pölten. Der 27-jährige St. Veiter hatte lediglich in Runde eins mit Emil Bezecny noch einen Begleiter, danach lief er ein einsames Rennen und siegte im zehn Kilometer langen Hauptlauf in einer Zeit von 31:37 Minuten.

Schneller absolvierte die vier Runden durch die Innenstadt zuletzt Lokalmatador Wolfgang Hiller (Team2run) im Jahr 2010. Das Kremser Lauf-Aushängeschild war auch dieses Mal am Start, hatte nach langer Verletzungspause allerdings keine Siegambitionen. 33:14 Minuten und Platz drei stimmten den Routinier am Ende zufrieden. „Ich bin zuversichtlich, dass ich 2020 schön langsam wieder an meine alten Leistungen anschließen kann.“

Weniger glücklich über seine Darbietung war Hillers Team2run-Kollege Martin Hofbauer, der auf dem vierten Platz landete. „Ich bin schon etwas enttäuscht. Eine Verkühlung hat mich offensichtlich mehr Substanz gekostet als gedacht.“

Bei den Damen gab es durch URC-Langenlois-Athletin Cornelia Krapfenbauer einen Heimsieg. Die 32-Jährige triumphierte in starken 36:13 Minuten.