Bergwerk Racingteam: Die Weltmeister aus Krustetten!. Die neuen Sieger bei der Oldtimertraktoren-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Reingers kommen aus Krustetten: 103 Runden hielt der John Deere ohne Probleme stand.

Von Maximilian Köpf und Magdalena Klement. Erstellt am 28. August 2018 (03:01)
C. Freitag
Sieger Markus Heninger auf dem 42 Jahre alten John Deere.

Die 15. Oldtimertraktoren-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Reingers ist Geschichte: Das Bergwerk Racingteam aus Kru tetten (powererd by Weingut Heninger) schnappte sich beim Rennen um das goldene Hanfblatt den heiß begehrten Meistertitel.

Zuletzt bereits viermal (!) am Stockerl gestanden

Die Fahrer Markus Heninger und Matthias Ross spulten beim 24-Stunden-Rennen auf ihrem John Deere (Baujahr 1976) insgesamt 103 Runden ab – und damit um zwei mehr als der Vizeweltmeister, das RLH Steyr Racing Team aus Eisgarn. Platz drei ging an das Steyr Racing Team Ferdi Hauer.

Für die Krustettener ging nach den vergangenen fünf Renn-Jahren nun ein Traum in Erfüllung: „Nach zwei dritten und einem zweiten Platz in den Vorjahren konnten wir uns in den 24 Stunden gut halten und freuten uns, dass es keinerlei technische Probleme zu vermelden gab“, erklärte Fahrer Matthias Heninger.

Dabei verlangte die Strecke dem Bergwerk Racingteam einiges ab: Nach der Trockenheit der Vorwochen (die Veranstalter mussten bei den Vorbereitungen die Strecke ständig aufspritzen) begann es zum Rennenstart zu regnen – sehr zur Freude der rund 20.000 Zuschauer, die sich über die Rutschpartie und die vermehrte Action zu freuen schienen.

„Regen ließ die Strecke sehr anspruchsvoll werden“

Den Fahrern forderte die gatschige Strecke einiges ab: „Der Regen ließ die Strecke sehr anspruchsvoll werden“, erzählte Heninger. Dafür wurde heuer aber seitens der Veranstalter des Traktor-Oldtimer-Club Reingers umso mehr in die Sicherheit investiert: Während des Rennens fuhr im Pick-Up der Streckensicherung stets ein Sanitäter mit, der bei Unfällen einen Erstcheck durchführen und gegebenenfalls den Rennarzt anfordern sollte.

Die Streckenposten kamen heuer erstmals vom Salzburger Verein ISSC Austria. Außerdem stellte A1 für das Rennen extra einen Handymast zur Verfügung, um ein GPS-Tracking und damit eine genauere Zeitdatierung zu ermöglichen.

Spektakulär fiel außerdem auch der Startschuss am Freitagabend aus: Beim Beschleunigungsrennen sicherten sich Robert Winkelbauer, Mario Wendl, Gregor Stark, Nikolai Fuchs und Sylvester Riesenhuber die Siege in den einzelnen Klassen. Anschließend gab es ein Feuerwerk anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums.

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