Kremser BRG-Handballer bundesweit ohne Konkurrenz. Intensive Kooperation mit dem UHK Krems fruchtete in überlegenen Turniersieg des BRG bei den Bundesmeisterschaften.

Von Bert Bauer. Erstellt am 30. April 2019 (02:41)
Bundesmeister im Handball 2019. Das BRG Ringstraße Krems mit Philipp Hoas, Gregor Allinger, Peter Hofmann, Tilen Pausits, Matthias Höllerer, Nils Hagel, Benni Hölzl (vorne, v. l.) sowie Jakob Schwanzer, Paul Hofmann, Michael Thurner, Christian Tiefenböck, Oliver Dragoun, Benjamin Hauer, Paul Trinkl, Lorenz Brünner und Mosche Halperin (stehend).
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Bei der dritten Finalteilnahme nach 1994 und 1998 war es endlich so weit: Das BRG Krems Ringstraße siegte bei den 39. Schulbundesmeisterschaften in Wien. Und wie! Die jüngste Mannschaft des Turniers war ihren Gegnern in allen Belangen überlegen.

So auch im Endspiel, wo das GRG Wien 15 ,Auf der Schmelz’ mit 17:10 ganz klar geschlagen wurde. Angeführt von Matthias Höllerer, dem mit Abstand besten Tormann des Turniers, gestützt auf Paul Hofmann, den besten Spieler der Veranstaltung, überzeugte die Mannschaft von Christian Tiefenböck, die sich aus U11-, U12- und U13-Handballspielern des UHK Krems zusammensetzt, durch eine aggressive und kompakte Deckungsarbeit und dynamisches, variantenreiches Angriffsspiel.

Dieser sensationelle Erfolg auf Schulebene kam nicht überraschend. Es ist das Ergebnis der seit 2015/16 bestehenden intensiven Kooperation des BRG Krems Ringstraße mit dem Wachauer Traditionsklub UHK.

Trainiert wird die Mannschaft von Christian Tiefenböck, einer heimischen Handball-Legende: „Die damals initiierten Handballklassen offerierten ein verstärktes Bewegungsangebot und zusätzliche Trainingsmöglichkeiten in der Unverbindlichen Übung ,Handball‘ Die Früchte konnten wir jetzt einfahren.“

Das Erfolgsprojekt wurde stets auch vom MM UHK Krems logistisch und personell massiv unterstützt.