Ironman in Klagenfurt: Härtetest bestanden. Gleich zwei heimische Vereine waren beim Ironman in Klagenfurt vertreten und sorgten mit starken Leistungen für Medaillen.

Von Magdalena Klement. Erstellt am 03. Juli 2018 (01:34)
Sind nun offiziell „eisern“: Die Athleten vom URC Langenlois und TriTeam Krems, Christian Braun, Rainer Egretzberger, Ali Gruber, Andi Kainz, Cornelia Krapfenbauer, Margot Pfeiffer, Johann Hiemetzberger und Andreas Schwarz meisterten den Ironman Kärnten mit Bravour.
NOEN, privat

Es war der Triathlon-Event des Jahres: 3.000 Athleten wagten sich auch heuer wieder an den Start des Ironman Kärnten, der mit den Distanzen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen wahrlich kein Zuckerschlecken ist.

Mit dabei auch neun heimische Athleten: Christian Braun, Rainer Egretzberger, Ali Gruber, Andreas Kainz, Cornelia Krapfenbauer und Alexander Frühwirth gingen für den URC Lan genlois ins Rennen. Für das Tri Team Krems stürzten sich Johann Hiemetzberger, Margot Pfeiffer und Andreas Schwarz ins Getümmel.

Starker, erster Auftritt

Kainz (URC) verpasste den Sieg in seiner Altersklasse (M30) um knappe drei Sekunden, qualifizierte sich mit 9:02:05 Stunden aber dennoch für die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii. Mit einer Platzierung unter den Top 20 kann er mehr als zufrieden sein. Seine Freundin Krapfenbauer (URC) schaffte es bei ihrem Langdistanz-Debüt auf Anhieb aufs Podest: In 10:10:29 Stunden sicherte sie sich die Silbermedaille in der Klasse W30.

Auch Egretzberger (URC) gelang ein starker, erster Auftritt in der Langdistanz: 09:16:24 Stunden und Rang vier in der Klasse M40. Er qualifizierte sich damit ebenfalls für Hawaii. Ebenso unter der Elf-Stunden-Marke finishten auch Braun, Frühwirth und Gruber (alle vom URC).

Für den Kremser Hiemetzberger und Freundin Pfeiffer ging es ebenfalls das erste Mal über die volle Distanz. Mit Erfolg: Hiemetzberger knackte die Elfer-Marke mit 10:42:09 Stunden.