Limberger am Ötscher gleich dreifach gekrönt. Veronika Limberger lief beim Ötscher-Marathon als schnellste Frau über die Ziellinie und siegte bereits zum dritten Mal.

Von Magdalena Klement. Erstellt am 24. Juli 2018 (02:33)
Scheint die Aussicht zu genießen: Veronika Limberger.
Rainer Mirau

Es war eines der Laufevents Mitteleuropas, das von 14. bis 15. Juli über die Bühne ging: Neben dem Swiss Alpin K78 und dem Lauf durch die Verdonschlucht gehört der Ötscher-Ultra-Marathon (70 Kilometer, 3.150 Höhenmeter) zu den herausfordernsten Bewerben dieser Kategorie. Noch dazu ist er Österreichs einziges Zweitagesrennen, das mit Salameh Al-Aqra aus Jordanien heuer wieder prominent und hochkarätig besetzt war.

Dieses Spektakel ließ sich auch die Felser Frau vom Fach nicht entgehen: Veronika Limberger (W30) konnte sich bereits zu Beginn des Marathons eine Spitzenposition sichern.

Dabei stellt die Route die Starter ordentlich auf die Probe: Die anspruchsvollen Trails warten teilweise mit zahlreichen Stufen auf, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit der Athleten erfordern – für Limberger als Routinier scheinbar ein Leichtes: Die ersten 50 Kilometer und 1.850 Höhenmeter durch die Ötschergräben meisterte die Niederösterreicherin in 4:42:08 Stunden und setzte sich an Tag eins gleich an die Spitze.

Genauso erfolgreich ging es für Limberger auch an Tag zwei weiter: Die letzten 20 Kilometer und 1.150 Höhenmeter über den Rauhen Kamm hinauf auf den Ötschergipfel bewältigte sie in 2:13:31 Stunden und holte sich mit einer Gesamtzeit von 6:55:39 Stunden neben den jeweiligen Tagessiegen nach 2014 und 2017 den dritten Damen-Sieg sowie Rang vier in der Gesamtwertung.

Der Herrensieger hieß wieder einmal Salameh Al-Aqra.