Lena Pressler im Vorlauf der U-20-EM ausgeschieden. Nach Hundertstel-Krimi scheitert Lena Pressler im Vorlauf der U-20-EM. Am Ende haben sieben Hundertstel gefehlt.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. Juli 2019 (01:30)
ÖLV
Nach einem fehlerhaften Lauf ist Lena am Freitag leider bei der U-20-EM im Vorlauf ausgeschieden.

Das Abenteuer U-20-Europameisterschaft endete für Lena Pressler von der Union St. Pölten schon nach dem Vorlauf.

Dabei war die 18-jährige St. Veiterin gemeinsam mit Trainerin Viola Kleiser mit dem klaren Ziel ins schwedische Boras gekommen: Das Semifinale über 400 Meter Hürden zu erreichen. Pressler wurde in den dritten von vier Hürdenvorläufen gesetzt und hatte dabei mit der Holländerin Femke Bol die europäische Jahresschnellste in ihrem Lauf. Die SLZ-Athletin startete wie immer aggressiv und angriffslustig in die ersten Hürden und konnte rasch auf die vor ihr laufende Konkurrentin aufschließen.

„Am Anfang habe ich mich gut gefühlt, doch bei der Hälfte des Laufes bin ich eingegangen und habe einmal zu viele Schritte gemacht“, resümierte Pressler ihr Rennen, dass nach 60,53 Sekunden am fünften Rang endete. Damit konnte sie nicht an ihre vor drei Wochen erzielte Saisonbestleistung von 59,37 Sekunden heranlaufen und musste im Ziel bange Minuten warten, ob ein Aufstieg ins Semifinale über die Zeitregel möglich ist. Nach dem vierten Vorlauf war es dann Gewissheit, dass sieben hundertstel Sekunden auf einen Platz im Semifinale fehlten.

Somit belegte Pressler im Endklassement den 17. Rang und sah trotz nicht ganz zufriedenstellender Leistung nach ihrer ersten U-20-EM-Teilnahme auch das Positive: „Mit der Leistung heute bin ich nicht zufrieden, aber ich kann auch nächstes Jahr noch in der U 20 laufen und da werde ich es bei der WM besser machen“, meinte eines der größten österreichischen Leichtathletiktalente unverzagt.