Sarah Daxböck feiert fünf Siege bei fünf Starts . Fünf Siege bei fünf Starts für Toptalent des ULC Transfer St. Veit in Purgstall. U-16-Meisterschaft kam aber noch zu früh.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 28. Mai 2019 (01:53)
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Landesmeisterin Selina Weinknecht und die fünffache Goldmedaillengewinnerin Sarah Daxböck flankiert von ihren Trainern Sepp Sulzer (l.) und Alfred Janisch.

Am Samstag vor einer Woche fand in Purgstall ein gut besetztes Nachwuchsmeeting statt, bei dem es in jeder Disziplinengruppe rund 40 Starterinnen gab. Weitsprung und Kugelstoßen wurden als Landesmeisterschaft gewertet. Zwei Mädchen vom ULC Transfer St. Veit stachen besonders hervor: Selina Weinknecht holte sich den Landesmeistertitel im Kugelstoßen mit einer überragenden Bestleistung von 10,52 Metern. „Damit führt sie derzeit in der österreichischen Bestenliste und hat auch einen neuen Klubrekord in ihrer Altersklasse aufgestellt“, ist ULC-Sektionsleiter Alfred Janisch stolz.

Zudem brachte Sarah Daxböck das Kunststück zuwege, in allen fünf absolvierten Bewerben am obersten Treppchen zu landen. Und auch der Rest des ULC-Teams zeigte sehr gute Leistungen, so konnten alle fünf Mädchen die 4-m-Marke überspringen, wobei sich Leonie Grabner, Selina Weinknecht, Janine Ziesemann um bis zu 40 Zentimeter verbesserten.

Daxböck dominiert die U-14-Klasse in NÖ

Daxböck steht nun schon bei einer Weite von 4,35 Metern. „Insgesamt wurden bei 30 Bewerben 20 neue Bestleistungen erzielt“, sieht Janisch die Formkurve stetig nach oben steigen. „Und auch Neueinsteigerin Janine Ziesemann zeigte erstmals, welch großes Potenzial sie hat.“

Am letzten Wochenende nahmen drei Mädchen vom ULC an den U-16-Landesmeisterschaften teil. Hanna Weinknecht konnte im Diskuswurf ihre Trainingsleistungen bestätigen und den Vizemeistertitel erringen. Im Speerwurf und Weitsprung wurde sie jeweils Zehnte und im Hürdenlauf und Weitsprung gab es trotz starken Teilnehmerfeldern Rang elf. Den beiden U-14-Athletinnen Selina Weinknecht und Celina Ates ging es nicht so gut. „Man merkte doch den Altersunterschied bei den Leistungen“, meinte Janisch.