„Gölsentaler Herzbuben“ in der Königsklasse. „Gölsentaler Herzbuben“ waren beim 123Runden-Rennen am Pannoniaring im Qualifying zu schnell für die B-Wertung.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. Juli 2019 (02:51)
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Max Pinter, Andreas Herz, Tom Votava und Markus Linzer rasten im Qualifying direkt in den A-Bewerb.

Bereits zum zwölften Mal fand das legendäre 123Runden-Rennen des Veranstalters Stardesign am Pannoniaring mit internationaler Besetzung statt. Die „Rainfelder Herzbuben“ waren auch heuer natürlich wieder dabei, wollte man doch den zweiten Platz vom Vorjahr toppen.

Vollmotiviert starteten Andreas Herz, Max Pinter, Tom Votava und Markus Linzer ins Qualifying der Klasse Superbike 1000ccm der B-Wertung. „Allerdings waren wir leider — oder eigentlich doch erfreulicherweise — zu schnell unterwegs, und wurden danach gleich in die A-Wertung, also die Königsklasse hochgestuft, wo es für uns aber gegen die Topteams nichts zu gewinnen gab“, erzählt Herz. Denn Startplatz 31 war das Ergebnis, was bedeutete, dass man aus der elften Startreihe ins Rennen gehen musste.

„Dabeisein und unfallfrei bleiben lautete daher unsere Devise“, schildert Herz. Runde um Runde wurde gefightet, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Die Wechsel funktionierten perfekt, das Team um die Biker war perfekt geschult. Dann schlug das Wetter Kapriolen. Immer wieder leichter Regen – am anderen Ende des Rings starker Regen.

„Im Moto-GP-Tempo wurden an meinem Bike die Regenreifen aufgezogen“, schildert Herz den nervenaufreibenden Wechsel von Sonne und Regen. Am Ende setzte sich zum Leidwesen von Herz die Sonne doch wieder durch. Trotzdem wurden mit Vollgas die letzten Runden gemeistert auf Regenreifen gemeistert und am Ende stand Platz 17 in der A-Wertung! „Ein sensationelles Ergebnis in der Top-Liga für uns Gölsentaler“, freut sich Herz mit seinen Kollegen und dem engagierten Team in der Box.