Spielgemeinschaft bleibt ohne Sieg. Die SG St. Veit/Hainfeld verabschiedet sich mit drei Niederlagen in die vom Coronavirus erzwungene Pause.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 17. März 2020 (02:28)
Das St. Pöltner Union-Urgestein Reini Blauensteiner (r.) trieb die SG-Speieler zur Verzweiflung. Der Oldie gab kein Match ab.
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Kein sportlicher Erfolg war der Vierermannschaft der SG St. Veit/Hainfeld letzte Woche gegen die Union St. Pölten vergönnt.

Zumindest Mannschaftsführer Harry Kurzböck konnte aber zwei Partien für sich entscheiden. Gegen Andreas Wurzer feierte er einen klaren 3:0-Heimerfolg und gegen Regina Hörndl hatte er nach einer sehr ausgeglichenen Partie auch etwas das Glück war seiner Seite. „Beim Stand von 9:9 habe ich mit zwei Netzkanten-Bällen in Folge das Match für mich entschieden“, entschuldigte er sich danach bei seiner Gegnerin.

Gegen den stark spielenden St. Pöltner Oldboy und „Mr. Union“ Reinhard Blauensteiner hatte auch Kurzböck keine Chance auf einen Sieg. Blauensteiner gewann alle seine Partien. Johann Scheibenreiter war für die SGVH4 gegen Wurzer erfolgreich, verlor aber gegen Hörndl und Blauensteiner. jeweils recht deutlich.

Auch Thomas Meier versuchte alles, doch Blauensteiner kannte gleich in seinem ersten Match keine Gnade. „Gegen Hörndl führte Meier zwar schon mit 2:0, konnte den Sack aber leider nicht zumachen und somit verlor er noch 2:3“, schildert Kurzböck. Auch im Doppel waren die St. Pöltner dieses Mal stärker, Scheibenreiter/Kurzböck holten nur einen Satz — 3:6-Heimpleite in Hainfeld!

1. Klasse Mitte A. Mannschaftsführer Jürgen Hickelsberger von der SGVH5 musste erneut mit Spielpartner Stefan Wokurek zu zweit gegen Klosterneuburg spielen, Marcel Grundbeck war nämlich verhindert. Und Hickelsberger war dann auch der Pechvogel dieser Partie. Sowohl gegen Nikolaus Biely als auch gegen den Ersten der Einzelrangliste, Fabrizian Pokorny, verlor er mit 2:3 denkbar knapp.

„Gegen Pokorny hatte er sogar eine 2-Satzführung, doch Pokorny kam nach einem genommenen Timeout im dritten Satz viel stärker in das Match zurück“, weiß Kurzböck. Somit drehte der Klosterneuburger noch die Partie für sich. Gegen Gerhard Allgäuer siegte Hickelsberger aber mit 3:1. Stefan Wokurek siegte gegen Biely und Allgäuer relativ glatt, an Pokorny biss aber auch er sich die Zähne aus. Obwohl das Doppel Hickelsberger/Wokurek gegen Pokorny/Biely mit 3:0 an die SGVH5 ging, lautete der Endstand 4:6.

3. Klasse Mitte. Auch in Böheimkirchen lief es für die SGVH7 letzteWoche nicht nach Wunsch. Gegen den Tabellen-Zweiten setzte es eine überraschend hohe 1:6-Niederlage. „Mit den dortigen Hallenverhältnissen kam Johann Thaller und Robert Grundbeck nicht wirklich zurecht“, bedauert Kurzböck. Beide verloren gegen Markus Ofner beziehungsweise Bernhard Braun und Severin Strasser. Auch das Doppel wurde von ihnen mit 1:3 abgegeben. Den Ehrenpunkt für die SGVH7 holte Tina Morar mit einem 3:1-Sieg über Strasser. In ihrem zweiten Match gegen Braun war aber auch für sie nichts zu holen. So hieß nach kurzer Spielzeit der Sieger Böheimkirchen 2. Die Gölsentaler liegen trotz dieser Niederlage am fünften Rang.