Weitra , St. Pölten

Erstellt am 15. Mai 2018, 02:08

von Claus Stumpfer

„Race around NÖ“: Ein neuer Extremsport-Fixpunkt. Das „Race around NÖ“ soll die nationale Radsportszene beleben. Rennen im Mai/Juni 2019 führt auch durch unseren Bezirk.

Die Veranstalter, Georg Franschitz (r.) und Christian Troll (l.), mit Weitras Sportstadtrat Patrick Layr und Extremsportlegende Michael Strasser.  |  Stumpfer

In 24 Stunden mit dem Rad rund um Niederösterreich. Klingt verrückt, wird 2019 (3. bis 4. Mai) aber erstmals möglich sein. Bei einer Pressekonferenz wurde das Projekt am Mittwoch im Sportzentrum NÖ vorgestellt.

Beim „Race around NÖ“ (RAN) warten auf die Starter von Weitra ausgehend 600 abwechslungsreiche und atemberaubende Kilometer. Mit rund 6.000 Höhenmetern geht es eine Runde nonstop im Uhrzeigersinn innerhalb der Landesgrenzen.

„Das Race around Niederösterreich ist das fehlende Stück im Ultraradsport-Kalender und soll zu einem Fixpunkt in der internationalen Szene werden“, will Streckenchef Georg Franschitz damit aber auch die nationale Szene stärken. Österreichs Extremsportler Nummer eins, Michael Strasser, ist die Strecke abgefahren, und zeigt sich begeistert. „Ich bin Niederösterreicher, aber es gibt Abschnitte von Annaberg bis Wastl, die kannte selbst ich noch nicht und die sind einfach atemberaubend schön, muss jeder Radsportler einmal absolviert haben“, lobt er.

Strasser selbst wird aber 2019 wohl nicht starten können, bricht er doch selbst in etwas mehr als zwei Monaten zu seinem Extremabenteuer von Alaska nach Feuerland in weniger als hundert Tagen auf. „Erfahrungsgemäß bin ich dann ein halbes Jahr nicht fähig, Rennen zu fahren“, hat er sich das Race around NÖ trotzdem fix vorgenommen. „Irgendwann bin ich sicher dabei“, haben es Strasser auch Start und Ziel in Weitra angetan. „Der mittelalterliche Stadtplatz und das Schloss im Hintergrund liefern die ideale Kulisse für dieses spektakuläre Rennen.“

Auch Weitras Stadtrat Patrick Layr ist überzeugt: „Durch die Einbindung der Vereine und der Bevölkerung wird den Sportlern ein würdiger Rahmen geboten.“