Billard-Ass Liedtke stürmte bis ins Finale. Beim Saisonauftakt des ASL Grand Prix in Salzburg gelang Jerome Liedtke der Einzug ins Finale. Dort war gegen den dreifachen Staatsmeister Florian Nüßle aber Endstation.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 12. Februar 2019 (01:20)
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Die ersten drei. Florian Nüßle (M.) gewann in Salzburg vor Jerome Liedtke (l.) und Philipp Koch (r.).

Zum Auftakt der neuen Saison des ASL Grand Prix (der höchsten Spielklasse in Österreich) feierte Jerome Liedtke vom Snooker Club Kemmelbach (Snock) den zweiten Platz. Damit zeigte sich der Kemmelbacher auch zufrieden. „Nach langer Zeit (Mai 2015) habe ich ein Finale der höchsten Spielklasse erreicht“, erklärte Liedtke.

Der erst 17-jährige Florian Nüßle ist mit seinen jungen Jahren bereits dreimaliger Staatsmeister. Dennoch stemmte sich Liedtke im Finale in Salzburg gegen das Toptalent. Nüßle ging dank eines 53er-Breaks 1:0 in Führung. Doch dem Kemmelbacher gelang der Ausgleich. Danach zog der dreifache Staatsmeister jedoch auf 3:1 davon. Da bekanntlich nur ein Brief aufgegeben wird, kämpfte sich Liedtke wieder zurück in die Partie und verkürzte auf 2:3. Im sechsten Frame lagen die Nerven blank.

Der Kemmelbacher hatte die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, vergab aber seine Chance. Wie es geht, zeigte danach der Favorit. Nüßle räumte die restlichen drei Farben vom Tisch ab und sicherte sich somit den 4:2-Finalerfolg. „Zumindest habe ich den Favoriten ein wenig in Schach halten können“, gab sich Liedtke mit seiner Leistung zufrieden.