Medaillenregen für das Mostviertel bei den Special Olympics

Aktualisiert am 08. Juli 2022 | 10:43
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Athletinnen und Athleten räumten bei Special Olympics Sommerspielen ab.

Es war ein wahres Mega-Event, das im Burgenland über die Bühne ging: die 8. Nationalen Special Olympics Sommerspiele. Alleine bei der Eröffnung in der Oberwarter Messehalle sorgten 4.500 Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer, freiwillige Helferinnen und Helfer und Gäste für Jubelstimmung. In den Tagen danach kämpften die Athletinnen und Athleten in 15 Sportarten um insgesamt 2.000 Medaillen.

Eine der größten Gruppen stellte die Lebenshilfe Mostviertel mit 120 Sportlerinnen und Sportlern und Trainerinnen und Trainern. „Die Special Olympics haben bei uns in der Lebenshilfe, vor allem im Mostviertel, Tradition“, erzählt Lebenshilfe-Mostviertel-Regionalleiter David Habichler.

Fünf Tage lang waren die Mostviertler Sport-Asse im Burgenland – und sie nahmen sehr, sehr viele Medaillen mit nach Hause (siehe Ergebnisse unten). Gold sicherte sich beispielsweise Isabella Karner aus Gaming – im Boccia zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Gertraud Teufel. „Wir haben alle besiegt“, sagt Karner mit einem stolzen Lächeln. Die Gamingerin war bereits zum vierten Mal bei den Special Olympics am Start.

Mehrfacher Medaillengewinner ist auch Wolfgang Knoll aus Ybbs. Im Burgenland holte er nun im Schwimmen zweimal Bronze und einen vierten Platz. „Schwimmen hat mir immer getaugt“, erzählt Knoll. Er trat an, obwohl er sich vor den Wettkämpfen eine Sehne im kleinen Finger gerissen hatte. „Aber ich konnte trotzdem schwimmen“, lacht er.

Am Dienstag vergangener Woche stieg im Ybbser „Cocktails“ dann der traditionelle Empfang: Unter tosendem Applaus von Freunden, Familie und Fans zogen die erfolgreichen Mostviertler Special-Olympics-Athletinnen und -Athleten ein.

„Bedeutung der Special Olympics ist enorm“

„Die Bedeutung der Special Olympics“, sagt Regionalleiter David Habichler, „ist für unsere Klientinnen und Klienten enorm, weil sie ihre Stärken einem breiten Publikum zeigen können.“ Dies trage zu gesellschaftlicher Teilhabe bei. „Der Inklusionsgedanke ist großgeschrieben, indem sich unsere Klientinnen und Klienten in verschiedenen Sportarten beweisen können und ihre Stärken zeigen können“, sagt Habichler.