Ybbs und Pöchlarn: Auf zu neuen Ufern. Ybbs und Nibelungengau schließen sich zusammen. Michael Henschke übernimmt als Trainer das Bundesliga-Team.

Von Michael Bouda. Erstellt am 30. Juli 2019 (00:35)
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Neuer Trainer. VCA-Sportdirektor Michael Henschke agiert in der neuen Saison als Trainer des 2.-Bundesliga-Teams der Ybbserinnen. Er folgt Petra Wenzl nach.

Alles neu heißt es in Ybbs und Pöchlarn: Denn ab sofort treten die beiden Volleyballvereine gemeinsam auf – mit unterschiedlichem Fokus.

Die Volleyballerinnen des 2. Bundesliga-Teams werden unter Ybbser Schirmherrschaft in die neue Saison starten. In der 1. Landesliga werden die Pöchlarner Spielerinnen den Ton angeben, gefolgt von einer vornehmlich Ybbser Abordnung für die 2. Landesliga. „Wir wollen, dass man den Volleyball in der Umgebung nicht ganz abschreibt“, nennt Ybbs‘ Obmann August Riess einen der Gründe für die Fusion. Ein weiterer ist der Nachwuchs, in dem die Kooperation der beiden Vereine Früchte tragen soll. „Damit wir im Nachwuchsbereich kräftiger sind“, erklärt Riess.

Für das 1. und 2. Landesliga-Team wird noch ein Trainer gesucht. Jener für die 2. Bundesliga ist unterdessen schon gefunden: mit Michael Henschke, der beim VCA Amstetten als Sportdirektor fungiert. „Durch Gespräche haben wir herausgefunden, dass es in Amstetten zwei Trainer gibt und es deshalb eine Option für ihn sein könnte, bei uns Trainer zu sein. Also haben wir ihn gefragt, ob er sich das vorstellen könnte“, freut sich Riess, nun einen neuen Coach in Ybbs begrüßen zu dürfen.

Noch nicht vollständig ist dagegen Henschkes zukünftiges Team. „Wir suchen noch Spielerinnen für die 2. Bundesliga“, sagt Riess.

Was die künftigen Spielorte betrifft, soll vor allem in der Bundesliga der Schwerpunkt auf Ybbs liegen. Gleichzeitig strebt man aber an, mit der 1. und 2. Landesliga am jeweiligen Match- tag gleich doppelt oder dreifach zu spielen – insbesondere dann sollen auch Pöchlarn und Amstetten, wegen Henschkes Verbindung zum VCA, Austragungsorte für die Heimspiele sein.