„W-Series“: 28 Fahrerinnen kamen eine Runde weiter. Auf dem Melker Wachauring qualifizierten sich 28 Fahrerinnen für die nächste Runde der Ausscheidung für die neue Rennserie „W-Series“. In der Jury waren die beiden Ex-Formel-1-Fahrer Alexander Wurz und David Coulthard.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 30. Januar 2019 (12:11)

28 aus 54. So viele Fahrerinnen kamen in die nächste Runde der Ausscheidung für die neue W-Series. Am Melker Wachauring stellten sich die motorsportbegeisterten Frauen der Jury. Diese bestand ‑ neben den Profis der ÖAMTC-Fahrtechnik – mit den ehemaligen Formel-1-Fahrern Alexander Wurz und David Coulthard. Ebenfalls mit dabei: Lyn St. James, die bei beim Indy-500 an den Start ging.

Frauen bis in die Formel 1 bringen

Die vom Internationalen Automobilverband (FIA) neu gegründete Rennserie hat das Ziel, mehr Frauen im Motorsport zu fördern und Fahrerinnen bis ins die Formel 1 zu bringen. Auf dem Melker Wachauring hatten sich die Pilotinnen bei sechs Stationen zu beweisen.

Im Mittelpunkt standen die Faktoren Geschwindigkeit, Geschicklichkeit, Reaktionsfähigkeit und Fahrgefühl. Ende März folgen nun die viertägigen Tests im Formel-3-Boliden der W-Serie (Tatuus F318) in Almeria (Spanien). Schlussendlich qualifizieren sich 18 Fahrerinnen für die sechs Rennen in der Debütsaison, die im Rahmen der DTM bestritten wird.