Draisinenlauf: Premiere begeisterte

Erstellt am 28. September 2022 | 02:17
Lesezeit: 3 Min
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Daumen nach oben. Auch gute Stimmung bei Sofia Hofbauer-Hofmann und Adreas Weissinger vor dem Start in Asparn, stilgerecht vor einer der Draisinen.
Foto: privat
Der 1. Weinviertler Draisinenlauf rund um den Naturpark Leiser Berge war ein voller Erfolg – mit sportlichen Top-Leistungen.

Bei perfekten äußeren Bedingungen ging am Sonntag der 1. Weinviertler Draisinenlauf über die Bühne. Wenn auch die Teilnehmerzahl etwas unter den Erwartungen lag, war es doch aus Sicht aller Veranstalter ein sehr gelungenes Event.

Letztendlich finishten knapp 40 Läufer die anspruchsvolle Strecke über 7,9 Kilometer und 170 Höhenmeter von Asparn rauf zur Draisinenalm in Grafensulz.

Begleitet wurde das Teilnehmerfeld auf den ersten Kilometern von einem Zug der Weinvierteldraisine und 15 Draisinen, mit diesen konnten die Teilnehmer anschließend wieder nach Asparn retour fahren. Auch das Feedback der Läufer war durchaus positiv, nicht nur die sehr selektive, bestens beschilderte Strecke wurde gelobt, auch das „Rundherum“, sprich die tolle Kooperation mit Weinviertel-Draisine und Naturpark, wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. „Und immer wieder wurde uns gesagt, dieser Lauf hat sich ein größeres Publikum verdient und sie werden uns weiterempfehlen“, meint Kurt Losek vom Veranstalterverein KFC Kleinebersdorf.

Ältester Teilnehmer war Baujahr 1944

Zum Sportlichen: Der Gesamtsieger in Männer-Wertung, Peter Schindler vom LC Wolkersdorf, bezwang die Strecke in 32:37 Minuten, die schnellste Frau, Petra Ehardt vom LAC Harlekin benötigte auch nur 41:30. Und der älteste Teilnehmer, Gerhard Milleret aus Wien – Jahrgang 1944 – bezwang den Aufstieg in der fantastischen Zeit von 1:02:27 Stunden.

Apropos LAC Harlekin, Markus Reidlinger, Obmann der „Harlekine“, funktionierte den Draisinenlauf auch kurzfristig zur internen LAC Vereinsmeisterschaft um, das wertete den Lauf noch zusätzlich auf. „Vielen Dank dafür unseren Freunden vom LAC Harlekin“, strahlte Losek. Das zeigt aber auch das gute Mit einander der Laufklubs im Weinviertel, auf der Strecke mitunter Rivalen, da gehts ja schließlich um Hundertstel, aber vor und nach dem Wettkampf ziehen wir alle am gleichen Strang. „Es geht uns darum, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes zu bewegen“, stellt Losek klar.

Einer zweiten Auflage steht nichts im Wege

Genau aus diesem Grund gab die gelungene Premiere Losek und Co. den notwendigen Auftrieb, um über eine Zweitaustragung zumindest laut nachzudenken.

„Die eine oder andere wertvolle Erfahrung haben wir gemacht und wissen auch einige Schräubchen, an denen wir drehen müssen, um noch besser zu werden“, gesteht Losek freimütig. Er hofft, dass ihnen die Unterstützer, Helfer und Sponsoren gewogen bleiben, denn dann steht einem 2. Weinviertler Draisinenlauf 2023 nicht viel im Weg.