Mustangs erwartet ein Doppel gegen Deutsch-Wagram

Erstellt am 28. September 2022 | 02:31
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Mistelbach Mustangs
Der überragende Mann am Feld. Jan Kozina (r.) interpretierte die Spielmacher-Rolle bei den Mustangs hervorragend.
Foto: UKJ Mistelbach Mustangs
Nach dem Aufstieg gegen Dornbirn muss Mistelbach am Samstag, so wie eine Woche später zum Ligastart, zum Lokalrivalen.

Die „echte“ Basketball-Saison steht vor der Tür. Die zwei Cup-Vorrunden sind absolviert, Mistelbach fuhr nach dem Pflichtsieg beim Landesliga-Team der Timberwolves auch einen 89:82-Erfolg zu Hause gegen Dornbirn ein. Womit man für die erste Hauptrunde im Cup und für die erste Runde in der 2. Bundesliga jetzt denselben Gegner hat: Deutsch-Wagram, und zwar jeweils auswärts.

Der Lokalrivale schlug nämlich am Sonntag das gewohnte Spitzenteam Mattersburg souverän mit 90:76 und zog seinerseits in die Cupbegegnung mit Mistelbach ein. Diese wird am Sonntag um 17 Uhr in Deutsch-Wagram gespielt, der Ligastart steigt eine Woche später am Samstag, dem 8. Oktober. Ein Doppelduell also, das mit großer Spannung erwartet wird. Vor zwei Wochen unterlag Mistelbach nämlich Deutsch-Wagram in einem Test um 20 Punkte, die Alligatoren werden heuer stärker eingeschätzt als die letzten Jahre.

Starke Teamleistung gegen Dornbirner

Der Aufstieg gegen Dornbirn war einer starken Teamleistung zuzuschreiben. Mistelbach beherzigte von Anfang an eine taktische Variante, die Trainer Martin Weissenböck heuer öfter von seiner Mannschaft sehen will: nicht so lange „am Ball zu sitzen“, wie man so schön sagt, sondern die Kugel schnell mit Passes nach vorne zu bringen. Immer wieder gelangen auf diesem Wege einfache Körbe, die Mistelbach zweimal im Spiel eine hohe Führung bescherten.

Dornbirn kam aber jeweils zurück und am Ende dank der stärkeren körperlichen Verfassung auch nochmal gefährlich nahe heran. „Da hat man gesehen, dass sie schon sechs Wochen trainieren und wir erst drei“, gestand Weissenböck. Als der zuvor durchwachsen agierende Christoph Leydolf dann aber Dornbirns gefährlichsten Einzelkönner Jaksa Sola in den Griff bekam, war der Sieg eingefahren und der Aufstieg fix.