Ein überraschend schnelles Aus. Florian Baltram und Red Bull Salzburg scheiterten im Halbfinale in fünf Spielen am KAC.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 14. April 2021 (01:57)
Eishockey
APA (Symbolbild)

Noch vor zwei Wochen glaubte der 24-jährige Wolkersdorfer Florian Baltram, dass das Halbfinalduell gegen den KAC „eine ganz enge Serie werden wird“. Da sollte er sich irren, denn die Saison seines EC Red Bull Salzburg endete in der Vorwoche im ICE-Semifinale viel zu schnell.

Während gegen die Dornbirn Bulldogs im Viertelfinale noch ein 0:2-Rückstand aufgeholt werden konnte, war das 1:4 gegen die Klagenfurter eindeutig. Als kleiner Trost bleibt als bestes im Halbfinale verbliebenes Team die Qualifikation für die Champions Hockey League, nachdem die beiden anderen Plätze zuvor schon an die beiden Finalisten KAC und Bozen gingen. Ein schwacher Trost für Baltram: „Wir wollten unbedingt den Titel, deshalb ist die Enttäuschung riesengroß.“ Dennoch darf sich der Weinviertler als Gewinner dieser Saison sehen, spielte er doch so gut wie nie. Auch die Statistiken sind neuer Bestwert: 21 Punkte (neun Tore und zwölf Assists) in 47 Spielen des Grunddurchgangs und acht (4/4) in den Play-offs.

Zwar ist die Saison für Baltram und Co. zu Ende, doch nach mehr als einem Jahr Unterbrechung kehrte die österreichische A-Nationalmannschaft Anfang der Vorwoche in Wien auf das Eis zurück, wo das erste von insgesamt vier Trainingslagern in den nächsten Wochen stattfand. Und ab dem zweiten sind auch die Halbfinalteilnehmer dabei – wahrscheinlich mit Baltram, denn alles andere wäre eine Überraschung.