Mödling

Erstellt am 13. Juni 2018, 03:10

von Alexander Wastl

In Salzburg gab’s Mödlinger Festspiele. Mit vier Titeln in der Tasche kehrten die Fecht-Union-Athleten aus Mödling von den Staatsmeisterschaften in Salzburg heim.

Mödlinger Dominanz am Podest: Max Ettelt, Johannes Poscharnig und Tobias Reichetzer sorgten im Herrenflorett für einen Mödlinger Dreifach-Sieg.  |  privat

Als „Salzburger Fechtspiele“ waren die Staatsmeisterschaften ausgeschrieben – am Ende wurden es Mödlinger Festspiele. Denn die Athleten der Fecht-Union-Mödling kehrten mit insgesamt vier Titeln nach Hause.

Bereits im Einzelbewerb im Herrenflorett konnte der Mödlinger Johannes Poscharnig seine Saison mit dem Staatsmeistertitel vor Klubkollegen Max Ettelt auf Rang 2 und Tobias Reichetzer auf Rang 3 krönen. Mario Langer auf Rang 9, Sebastian Auböck auf Rang 12 und Max Schubert auf Rang 16 zeigten auf. Die weiteren Mödlinger reihten sich weiter hinten ein (28. Plankh, 29. Grasnek, 31. Schubert, 33. Pointner).

Im Damenflorett teilten sich Maria Kränkl und Freya Cenker den 3. Platz auf dem Podest. Iris Margetich kam auf den 16. Rang. Im Herrensäbel beweis Gerhard Margetich, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, holte sich Bronze. Nicolaus Benedict kam auf Rang 20, unmittelbar vor Roman Bereuter (21.) – beide erwischten nicht den besten Tag.

Ungeschlagen in den Mannschaftsbewerben

Die jungen Aldar Mandzhiev auf Rang 24 und Philipp Meixner auf Rang 28 konnten indes eine Talentprobe abliefern. In den Mannschaftsbewerben blieben die Mödlinger ungeschlagen.

Die Herrenflorett-Mannschaft mit Poscharnig, Reichetzer, Ettelt und Langer holte sich den Titel ungefährdet und konnte damit nach vielen Jahren endlich wieder Gold nach Mödling holen. Das zweite Team mit Sebastian Auböck, Thomas und Max Schubert und Max Pointner kam auf den guten 6. Rang. Auch im Damenflorett wurde die Mannschaft mit Freya Cenker, Maria Kränkl, Marcella Dcojic und Iris Margetich ihrer Favoritenrolle gerecht. Den Abschluss machen die Herren im Säbelbewerb. Gilbert Schwarz, Bereuter, Benedict und Max Oprzedek zeigten sich in Bestform und verteidigten den Titel erfolgreich.

Die zweite Mannschaft mit Gerhard Margetich, Langer und Mandzhiev konnte sich gut behaupten, verpasste aber den dritten Platz mit drei Punkten knapp und musste sich letztendlich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.