Perchtoldsdorf Devils mit dem Rücken zur Wand. Nach der knappen Niederlage gegen Stockerau bräuchte es für den Klassenerhalt nun einen Sieg gegen Lokalrivalen Hypo.

Von Max Kolodej. Erstellt am 14. April 2021 (01:23)
Im letzten Spiel der Saison brauchen Petra Fitzinger und ihre Perchtoldsdorf Devils gegen Hypo ein Handballwunder. 
Haunold

Auch gegen Stockerau lieferten sich die Perchtoldsdorferinnen lange Zeit einen ausgeglichenen Kampf und waren kurz vor Schluss mit nur einem Treffer im Rückstand. Am Ende sollte es aber, wie so oft in dieser Saison, knapp nicht reichen und so mussten sich die Devils gegen den Tabellendritten mit 26:28 geschlagen geben. „Das wir so mithalten können ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass in dieser Mannschaft wesentlich mehr steckt. Leider sind die engen Spiele in dieser Saison zu oft nicht zu unseren Gunsten ausgegangen“, blickt Devils Sportlicher Leiter Philipp Wagner etwas wehmütig auf die vergebenen Chancen dieser Saison zurück.

Denn in der letzten Runde trifft Perchtoldsdorf, im Spiel der letzten Chancen, ausgerechnet auf Hypo Niederösterreich: „Wir sind realistisch genug, um zu wissen, dass es für einen Sieg gegen Hypo schon so etwas wie ein Wunder braucht. Jetzt große Erwartungen zu schüren wäre falsch“, attestiert Wagner den Devils nur mehr eine geringe Chance auf den Klassenerhalt. 

Fraglich ist ab diesem Punkt auch die Kaderplanung für die kommende Saison: „Wir werden die Gespräche erst in den kommenden Wochen führen. Natürlich wollen wir den Aufenthalt in der zweiten Liga so kurz wie möglich gestalten“, will Wagner nächstes jahr gleich wieder aufsteigen.