Admira als plötzliche Konkurrenz. Die immer besser werdende Kadersituation ist für Admira-Trainer Schmidt essenziell für den sportlichen Höhenflug.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 30. Oktober 2019 (04:57)
Apa/Eggenberger
Paroli geboten. Kolja Pusch (l.) war mit einem Lattenschuss nah dran an einem Tor gegen den WAC (r. Michael Sollbauer). Letztlich trotzten die Südstädter dem Euro-League-Teilnehmer einen Punkt ab.

Wochenlang siechte die Admira dahin. Nicht nur in der Tabelle der Bundesliga, sondern auch fitnessmäßig. Kürzere und längere Verletzungen aber auch spät getätigte Kaderverstärkungen sorgten gerade in den ersten Runden für einen massiven Personalengpass.

Doch mittlerweile hat sich die Situation geändert. Im Grunde genommen kann der gesamte Admira-Kader am Trainingsbetrieb teilnehmen. „Die Dichte im Kader macht natürlich jedes Training zu einer Challenge“, geht der sportliche Höhenflug für Admira-Coach Klaus Schmidt Hand in Hand mit der besseren Personalsituation.

Im Training stehend heißt allerdings nicht gleich einsatzfähig. Denn einige Spieler werden im Herbst wohl keine Partie mehr für die Profis absolvieren. Das gilt für Bjarne Thoelke (Schienbeinbruch im Frühjahr), Wilhelm Vorsager (zurück nach Pfeifferschen Drüsenfieber) und Jonathan Scherzer (OP am Sprunggelenk im Mai). „Dass Scherzer in diesem Jahr kein Thema mehr sein wird, damit habe ich mich arrangiert“, erklärt Schmidt, „aber auch Thoelke und Vorsager, bei denen man sieht, was für gute Spieler sie sind und dass sie uns weiterhelfen könnten, sind weit von ihrer Fitness entfernt. Das wissen sie auch.“ Womöglich werden angesprochene Kicker aber bei den Juniors unter Matchbedingungen Praxis tanken können. Zumindest Sebastian Bauer (Meniskus-OP) sollte im Herbst aber noch bei der Kampfmannschaft eingesetzt werden können.

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