Andreas Gstöttners Formkurve zeigt nach oben

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:36
Lesezeit: 2 Min
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Personal Coach Samo Medved gab Andreas Gstöttner beim Turnier in Kramnik gleich das richtige Feedback direkt vor Ort.
Foto: privat
Nach dem verpatzten Start in die Freiluftsaison geht´s für den St. Christophener Andreas Gstöttner nun bergauf. Der Veronicascup endete für den Neulengbacher auf Rang sieben.

Beim zur Weltrangliste zählenden Turnier im slowenischen Kamnik konnte Andreas Gstöttner endlich wieder Selbstvertrauen tanken. Der 26-Jährige holte nach einer bislang eher verkorksten Saison wichtige Punkte.

Regen und Wind machte es dem 53 Mann starken Starterfeld aus 21 Nationen nicht leicht. Gstöttner konnte sich nach einer erneut nur durchwachsenen Qualifikation zumindest den 14. Rang sichern. Somit ging es erstmals seit Beginn der Saison für ihn in der Elimination weiter. Dabei konnte Gstöttner dann drei Runden für sich entscheiden.

Erst im Viertelfinale war für ihn gegen Lokalmatador Miha Rozic Schluss. „Dabei lag ich auch gegen den Slowenen schon 4:2 in Führung, doch Miha holte auf 4:4 auf und der letzte Pfeil musste entscheiden“, erzählt Gstöttner, der sich schließlich um einen Ring geschlagen geben musste. „Natürlich wollte ich mehr und bin angefressen! Andrerseits ist mein Start in die Saison nicht so gelaufen wie geplant und jetzt sehe ich, dass es bergauf geht.“

Mit dabei war auch Gstöttners Personal Coach Samo Medved. „ Ich bin froh, dass ich mein Training heuer wieder mit Samo regelmäßig durchführen kann“ Im Teambewerb konnte sich Andreas mit Julian Schweighofer und Christian Zwetti den vierten Platz holen.

Andreas Saisonstart verlief nicht so gut. Die ersten Turniere (World Cup und Central European Cup) endeten für Andreas nach einer jeweils guten Quali, in der ersten Eliminationsrunde.

Nächste Bewerbe: Europameisterschaft München und World Cup Kolumbien.